Chieming – Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Motorradunfall
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Auf der Staatsstraße 2093 bei Chieming sind zwei Motorradfahrer frontal zusammengestoßen. Nach dem Zusammenstoß gerieten beide Männer in Brand. Ein 44-Jähriger starb noch an der Unfallstelle, ein 64-Jähriger wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
Am Mittwochnachmittag, 23. September 2026, kam es gegen 14:45 Uhr auf der Staatsstraße 2093 im Gemeindebereich von Chieming zu einem folgenschweren Zusammenstoß von zwei Motorrädern.
Frontalzusammenstoß beim Überholen
Zur Unfallzeit fuhr ein 64-jähriger Mann aus dem Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Motorrad BMW von Truchtlaching kommend in Richtung Seebruck. Er beabsichtigte, ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu überholen und scherte auf die Gegenfahrspur aus.
Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden 44-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim, der mit einem Motorrad Aprilia unterwegs war. Die beiden Motorräder kollidierten frontal miteinander.
Beide Motorradfahrer geraten in Brand
Bei dem Zusammenstoß wurde nach Angaben der Polizei gegenüber Medien einer der beiden Motorradtanks aufgerissen. Auslaufendes Benzin ergoss sich über die Motorradfahrer und beide Männer gerieten in Brand.
Rettungskräfte löschten das Feuer. Der 44-Jährige erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Ob er infolge des Zusammenstoßes oder an den Folgen des anschließenden Feuers starb, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.
Der 64-Jährige erlitt schwere Verletzungen, darunter auch Brandverletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Klinikum.
An den beiden beteiligten Motorrädern entstand jeweils Totalschaden. Die BMW brannte vollständig aus. Die Gesamtschadenshöhe liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Sachverständiger soll Unfallhergang rekonstruieren
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der für die Unfallaufnahme zuständigen Polizeiinspektion Traunstein ein Sachverständiger hinzugezogen. Er soll durch die Fertigung entsprechender Gutachten die genaue Rekonstruktion des Unfallhergangs ermöglichen.
Die Staatsstraße 2093 war für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ising und Seebruck waren mit 21 Helfern vor Ort, leisteten technische Hilfe und regelten den Verkehr.
Die Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein geführt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Oberbayern Süd