Coswig – 20.000 Schweine sterben bei Großbrand in Mastanlage
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einem Großbrand in einer Schweinemastanlage im Coswiger Ortsteil Düben sind rund 20.000 Schweine verendet. Etwa 100 Feuerwehrkräfte kämpften gegen die Flammen, fünf Einsatzkräfte wurden leicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
In der Nacht zum Mittwoch, 15. Juli 2026, brach gegen 00:55 Uhr in einer Schweinemastanlage im Coswiger Ortsteil Düben ein Feuer aus.
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Nach bisherigen Erkenntnissen entstand der Brand im Inneren des Mastbetriebes und griff anschließend auf die Stallungen über. Durch starken Wind breitete sich das Feuer auch während der Löscharbeiten rasch aus, sodass zwei Schweineställe in Vollbrand gerieten.
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Während der Löscharbeiten öffneten die Einsatzkräfte die Tore der Stallungen, sodass vereinzelt noch lebende Schweine ins Freie flüchten konnten.
Zahlreiche Tiere retteten sich auf eine angrenzende Wiese, wo einige nach Angaben von Augenzeugen erschöpft zusammenbrachen.
Dennoch kamen nach Angaben der Polizei rund 20.000 Schweine in den Flammen ums Leben.
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Durch umherfliegende Asche entstanden mehrfach kleinere Brände auf einem angrenzenden Feld. Diese konnten von den Feuerwehrkräften schnell gelöscht werden.
An den Löscharbeiten waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Coswig, Serno, Jeber-Bergfrieden, Weiden, Apollensdorf, Wittenberg-West und Reinsdorf mit rund 100 Einsatzkräften beteiligt. Während des Einsatzes wurde eine Drehleiter beschädigt.
Zudem erlitten fünf Feuerwehrleute leichte Verletzungen.
Der entstandene Sachschaden wird nach Polizeiangaben auf einen siebenstelligen Betrag geschätzt, bzw. auf rund neun Millionen Euro.
Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum Brandgeschehen und zur Ursache dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Dessau-Roßlau