Cuxhaven – Schwer verletzter Fischer bei Helgoland gerettet
Cuxhaven – Schwer verletzter Fischer bei Helgoland gerettet
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Der Rettungshubschrauber brachte einen Notarzt zum Schwerverletzten. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven)
Ein Fischer hat sich am Montagabend, 26.01.2026, östlich von Helgoland bei Arbeiten an Bord schwer an der Hand verletzt. Er wurde zunächst von der Bundespolizei medizinisch versorgt und später mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Am Montagabend, 26.01.2026, gegen 21:00 Uhr erhielt das Einsatzschiff BP 81 POTSDAM über die Rettungsleitstelle Bremen die Meldung über ein Fischereifahrzeug östlich von Helgoland.
An Bord hatte sich ein Crewmitglied schwer an der Hand verletzt. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen war eine direkte medizinische Versorgung aus der Luft zunächst nicht möglich.
Die BP 81 POTSDAM verlegte umgehend zur Einsatzposition und erreichte das Fischereifahrzeug gegen 21:58 Uhr. Ein Kontrollteam der Bundespolizei, darunter ein Rettungssanitäter, wurde an Bord des Kutters übergesetzt und begann mit der medizinischen Erstversorgung des verletzten niederländischen Crewmitglieds.
Anschließend wurde der Verletzte auf die Krankenstation der BP 81 POTSDAM verbracht und dort stabilisiert, bis weiteres medizinisches Fachpersonal eingeflogen werden konnte.
Ein Arzt sowie eine Notfallsanitäterin wurden mit einem Rettungshubschrauber per Winde an Bord abgesetzt.
Im weiteren Verlauf wurde der schwer verletzte Fischer zur weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Heide ausgeflogen. Sein gesundheitlicher Zustand ist inzwischen stabil.
Der Fischkutter lief mit der übrigen Besatzung anschließend den Hafen von Büsum an.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven