Bei einer Kontrolle auf der A3 im Landkreis Deggendorf hat der Zoll in zwei Autos aus den Niederlanden mehrere verbotene Substanzen entdeckt. Gegen einen 29-Jährigen und eine 24-Jährige wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Mehrere verbotene Substanzen haben Einsatzkräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege Plattling des Hauptzollamts Landshut kürzlich bei einer Zollkontrolle auf der A3 im Landkreis Deggendorf sichergestellt.
Die Zöllner leiteten zwei Pkw mit niederländischen Kennzeichen aus dem fließenden Verkehr in eine Halle, wo sie die Fahrzeuge anschließend kontrollierten.
Nachdem ein durchgeführter Drogenschnelltest bei zwei Reisenden positiv reagiert hatte, wurden die Personen sowie die Fahrzeuge unter Hinzuziehung eines Rauschgiftspürhundes eingehend kontrolliert.
Drogen in Mittelkonsole und hinter Kennzeichen entdeckt
Bei dem Fahrer und alleinigen Insassen des ersten Autos, einem 29-jähriger Niederländer, fanden die Zollbeamten eine geringe Menge Amphetamin in einer Bauchtasche.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten zudem in der Mittelkonsole eine Plastiktüte mit Amphetamin-Paste. Hinter der Kennzeichenhalterung am Heck des Fahrzeugs waren darüber hinaus rund 75 Gramm Ketamin sowie mehrere Ecstasy-Tabletten versteckt.
Amphetamin bei 24-jähriger Beifahrerin gefunden
Im Anschluss nahmen die Zöllner auch das zweite Fahrzeug genauer unter die Lupe. In der Handtasche der 24-jährigen Beifahrerin dieses PKWs entdeckten die Zollbeamten ein Fläschchen mit einer geringen Menge Amphetamin.
Weitere verbotenen Gegenstände oder Substanzen brachte die Kontrolle des Fahrzeugs und der Insassen nicht mehr zu Tage.
Strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet
Gegen die beiden Beschuldigten wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen möglichen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und anderer Straftaten eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen werden nunmehr von der der Staatsanwaltschaft Deggendorf geführt.
Quelle der Polizeinachricht: Hauptzollamt Landshut