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Demmin – Großeinsatz gegen Drogenhandel

22.04.2026 | 09:29

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Demmin – Großeinsatz gegen Drogenhandel

Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock, Belish)

Bei einem groß angelegten Einsatz gegen Drogenhandel haben Ermittler am Dienstag, 21.04.2026, zahlreiche Objekte in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus durchsucht. Mehrere Personen wurden festgenommen, Drogen und Waffen sichergestellt.

Unter Leitung der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat es am Dienstagmorgen umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in 21 Objekten in und bei Demmin sowie einmal in Jördenstorf (Landkreis Rostock) und einmal in Brandenburg gegeben.
Vorausgegangen sind monatelange Ermittlungen gegen 14 weibliche und männliche deutsche Beschuldigte im Alter zwischen 21 und 58 Jahren wegen des Tatverdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen.
Die Beschuldigten gehören teilweise dem Rockermilieu an, daher zählten zu den durchsuchten Objekten neben Wohngebäuden und Nebengelassen auch ein Clubhaus.
Nachdem alle Objekte durch Polizeikräfte gesichert waren, begannen die Ermittler mit den Durchsuchungen, die bis in den Nachmittag andauerten.
Im Zuge des Einsatzes konnten unter anderem Betäubungsmittel im Kilobereich – auch harte Drogen – sowie Marihuana, scharfe Waffen und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt werden. Zudem fanden die Einsatzkräfte Utensilien, die typischerweise für den Drogenhandel genutzt werden.
Drei Männer im Alter von 44, 29 und 28 Jahren sowie eine 34-jährige Frau wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg vorläufig festgenommen. Ihnen wird unter anderem unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen sowie Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Über mögliche Haftrichtervorführungen wird am Folgetag entschieden.
Unterstützt wurden die Kräfte der Kriminalpolizei durch Einheiten der Bereitschaftspolizei, Diensthundführer, Spezialeinsatzkräfte sowie Beamte aus sechs weiteren Bundesländern. Insgesamt waren rund 290 Einsatzkräfte beteiligt.
Während der Maßnahmen trafen die Einsatzkräfte in einem Objekt in Demmin auf einen Hund, der die Beamten angriff und nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Um eine Gefahr auszuschließen, musste das Tier durch die Einsatzkräfte getötet werden.
Die Ermittlungen in diesem Großverfahren dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Neubrandenburg

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