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Dinslaken – Feuerwehr-Bericht zum tödlichem Unfall mit Kindern

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Arrangement aus vielen brennenden Kerzen aufgereiht in einer dunklen Umgebung. Die Kerzen werfen ein warmes Licht.

(Symbolbild) (Bildquelle: Julia Schwab auf Pixabay)

Nach dem schweren Verkehrsunfall in Dinslaken, bei dem zwei zwölfjährige Jungen ums Leben kamen, hat die Feuerwehr eine Bilanz des Einsatzes veröffentlicht. Neben der medizinischen Versorgung standen auch die Betreuung von Zeugen, Schülern und Einsatzkräften im Fokus.

Nach dem schweren Verkehrsunfall in Dinslaken, bei dem zwei zwölfjährige Jungen tödlich verletzt wurden, hat die Feuerwehr Dinslaken weitere Einzelheiten zum Einsatz veröffentlicht.
Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 07:45 Uhr an der Kreuzung Hagenstraße/Feldstraße. Eine 47-jährige Autofahrerin war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit drei entgegenkommenden Kindern auf Fahrrädern kollidiert.
Zwei der Jungen erlitten lebensgefährliche Verletzungen und wurden nach einer umfangreichen notfallmedizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht. Trotz des Einsatzes mehrerer Notärzte, zahlreicher Rettungskräfte und eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlagen beide Kinder später ihren schweren Verletzungen.
Ein drittes Kind wurde leicht verletzt. Die Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen.
Aufgrund der ersten Meldungen entsandte die Feuerwehr den gesamten hauptamtlichen Lösch- und Rettungsdienst zur Einsatzstelle. Die medizinische Versorgung wurde durch einen Leitenden Notarzt, einen Organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie weitere Notärzte koordiniert. Ein alarmierter Rettungshubschrauber musste letztlich nicht mehr eingesetzt werden, da alle Patienten bereits auf dem Weg in Kliniken waren.
Neben der Versorgung der Verletzten betreuten Feuerwehrkräfte Zeugen und Ersthelfer zunächst vor Ort und anschließend im Rahmen psychosozialer Hilfsangebote. Auch Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte an zwei Schulen wurden durch Einsatzkräfte und Seelsorger unterstützt.
Die psychische Belastung für die beteiligten Rettungskräfte war erheblich. Deshalb wurden Feuerwehr- und Rettungsdienstmitarbeiter nach dem Einsatz durch das Team der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte betreut. Auch am Folgetag standen weitere Gesprächsangebote zur Verfügung.
Im Einsatz waren neben Feuerwehr und Rettungsdienst unter anderem die Polizei, Notfallseelsorger, Krankenhäuser, die Kreisleitstelle Wesel sowie zahlreiche ehrenamtliche Kräfte.
Die Ermittlungen zur Ursache des tragischen Unfalls dauern weiterhin an.
Quelle der Polizeinachricht: Kreispolizeibehörde Wesel / Feuerwehr Dinslaken

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