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Dittersdorf – Fahrer nach Brand von Sattelzug auf A9 verletzt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein ausgebrannter Lastwagen steht auf einer Autobahn, während ein Feuerwehrfahrzeug daneben parkt. Der Himmel ist leicht bewölkt.
Ein technischer Defekt führte zu einem Lkw-Brand auf der A9. (Bildquelle: Autobahnpolizeiinspektion Thüringen)

Ein brennender Sattelzug hat auf der A9 bei Dittersdorf für eine stundenlange Vollsperrung gesorgt. Das Feuer griff von der Zugmaschine auf die Ladung und eine Böschung über. Der Fahrer wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Ein brennender Sattelzug hat am Montagabend (22.06.2026) auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Schleiz für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften gesorgt.
Gegen 17:35 Uhr bemerkte ein 46-jähriger Lkw-Fahrer auf der Richtungsfahrbahn München eine Rauchentwicklung an seinem Fahrzeug. Der Mann konnte den Sattelzug noch rechtzeitig auf dem Standstreifen abstellen und die Fahrerkabine verlassen.
Nach ersten Erkenntnissen war ein technischer Defekt im Bereich der Vorderachse der Sattelzugmaschine Auslöser des Brandes. Das Feuer breitete sich innerhalb kurzer Zeit auf die Fahrerkabine aus.
Da der Sattelauflieger mit rund 20 Tonnen leerer Tetrapaks beladen war, griffen die Flammen auch auf die Ladung über. Der gesamte Sattelzug stand schließlich in Vollbrand.
Im weiteren Verlauf setzte das Feuer zudem eine angrenzende Böschung in Brand. Betroffen war eine Fläche von etwa 25 mal 50 Metern.
Um 18:10 Uhr musste die A9 in Fahrtrichtung München vollständig gesperrt werden.
Die Feuerwehr Schleiz konnte den Brand schließlich löschen.
Ein ausgebrannter Lkw befindet sich auf einer Straße, umgeben von Rettungskräften und Fahrzeugen. Der Himmel ist klar und die Straße ist trocken.
Die Ladung aus Tetrapaks wurde ebenfalls von den Flammen erfasst. (Bildquelle: Autobahnpolizeiinspektion Thüringen)
Der 46-jährige Fahrer erlitt durch die Rauchentwicklung leichte Verletzungen. Aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der linke Fahrstreifen konnte gegen 19:15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die vollständige Freigabe der Richtungsfahrbahn erfolgte erst gegen 00:45 Uhr.
Der entstandene Sachschaden an Sattelzug, Ladung, Fahrbahn und Böschung wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.
Quelle der Polizeinachricht: Autobahnpolizeiinspektion Thüringen

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Thüringen
Feuerwehr

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