Dresden – Neun Verletzte bei Wohnungsbrand mit Verpuffung
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einem Wohnungsbrand mit Verpuffung in Dresden-Löbtau wurden neun Menschen verletzt, vier davon schwer. Unter den Schwerverletzten sind zwei sechsjährige Kinder. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Bei einem Wohnungsbrand mit Verpuffung in Dresden-Löbtau sind am Sonntag, 25. Oktober 2026, insgesamt neun Menschen verletzt worden. Vier von ihnen erlitten schwere Brandverletzungen, darunter zwei sechsjährige Kinder.
Gegen 13.15 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Mehrfamilienhaus an der Bramschstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich bereits mehrere Bewohner ins Freie begeben. Aus einem Fenster im ersten Obergeschoss drang dichter schwarzer Rauch.
Vier Schwerverletzte darunter zwei Kinder
Bei den vier Schwerverletzten handelt es sich um einen 40-jährigen Mann, eine 29-jährige Frau sowie einen sechsjährigen Jungen und ein gleichaltriges Mädchen.
Alle vier erlitten Brandverletzungen und wurden mit Rettungswagen beziehungsweise Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Fünf weitere Personen zeigten Symptome einer Rauchgasvergiftung. Betroffen waren ein 40-jähriger Mann, eine 37-jährige Frau sowie drei Kinder im Alter von einem, vier und sieben Jahren.
Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt. Ein Transport ins Krankenhaus war zunächst nicht erforderlich. Ihnen wurde jedoch empfohlen, sich eigenständig ärztlich untersuchen zu lassen.
Wohnung nach Brand nicht mehr bewohnbar
In der betroffenen Wohnung war ein Zimmer vollständig in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen und kontrollierte anschließend die angrenzenden Wohnungen, in die ebenfalls Rauch eingedrungen war.
Weitere Verletzte wurden dabei nicht festgestellt.
Die Brandwohnung ist durch das Feuer so stark beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnt werden kann. Zur Beurteilung des Gebäudezustands wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks hinzugezogen.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Die Ursache des Brandes und die näheren Umstände der Verpuffung sind bislang ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.
Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Für die Versorgung und den Transport der Verletzten wurden unter anderem zwei Rettungshubschrauber eingesetzt.
Quelle der Nachricht: Feuerwehr Dresden