Dresden – Zug von Fussballfans verschmutzt und beschädigt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach der Zugfahrt einer rund 250 Personen starken Gruppe aus der Fanszene von Dynamo Dresden hat die Bundespolizei erhebliche Schäden in einem Regionalexpress festgestellt. In einer weiteren Zugverbindung sollen Reisende bedroht und beleidigt worden sein.
Im Zusammenhang mit dem Zugreiseverkehr von Anhängern der Fanszene von Dynamo Dresden nach dem Fußballspiel gegen Eintracht Braunschweig ermittelt die Bundespolizeiinspektion Dresden wegen Sachbeschädigung, Bedrohung sowie Beleidigung und sucht nach Zeugen.
Rund 250 Personen reisen im Regionalexpress
Am späten Samstagabend (12.09.2026) nutzte eine rund 250 Personen starke Fan-Gruppe, die augenscheinlich der Fanszene von Dynamo Dresden zuzurechnen ist, den Regionalexpress RE 50 von Leipzig Hauptbahnhof in Richtung Dresden.
Nach der Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Dresden und dem Verlassen der Fan-Gruppe wurden erhebliche Beschädigungen in dem Zug festgestellt.
Videokameras abgeklebt und Toilette verstopft
Unbekannte hatten sämtliche Videokameras im Zug vorsätzlich abgeklebt, Abteile stark verunreinigt, Schmierereien angebracht sowie die Zugtoilette im vorderen Wagenbereich mutwillig mit Papiertüchern verstopft.
Weiterhin sollen Reisende durch Anhänger von Dynamo Dresden in einer anderen Zugverbindung zwischen Leipzig und Dresden bedroht und beleidigt worden sein.
Bundespolizei sucht Zeugen
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen eingeleitet und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.
Wer kann Angaben zu den erheblichen Sachbeschädigungen im Zug machen, wer wurde möglicherweise durch Anhänger von Dynamo Dresden bedroht oder beleidigt.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Telefonnummer 0351 / 81502 - 0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeiinspektion Dresden