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Duisburg – 17 Kilo Kokain bei erneutem Zugriff sichergestellt

17.04.2026 | 09:06

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Duisburg – 17 Kilo Kokain bei erneutem Zugriff sichergestellt

Insgesamt 17 Kilo Kokain wurden bislang sichergestellt. (Bildquelle: Zollfahndungsamt Essen)

Ermittler haben am 10.04.2026 im Ruhrgebiet drei Tatverdächtige im Zusammenhang mit internationalem Drogenhandel festgenommen. In Duisburg, Essen und Oberhausen (NW) wurden rund 17 Kilogramm Kokain sichergestellt. Der Straßenverkaufswert liegt bei über einer Million Euro.

Festnahmen und Sicherstellungen

Am 10.04.2026 nahmen Kräfte der Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) aus Essen, bestehend aus Beamten des Zollfahndungsamtes Essen und des Polizeipräsidiums Essen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Duisburg drei Tatverdächtige nach mutmaßlichem Einfuhrschmuggel von Kokain aus Belgien fest. Zwei Objekte wurden durchsucht und 17 Kilogramm Kokain sichergestellt.

Hintergrund der Ermittlungen

Seit 2025 ermittelt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg gegen eine Gruppe Beschuldigter aus dem Ruhrgebiet die im Verdacht steht, Kokain im Kilogrammbereich einzuschmuggeln und damit Handel zu treiben.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Sicherstellung von rund 18,5 Kilogramm Kokain im April 2025 bei einer Kontrolle des Postverkehrs durch Kräfte des Hauptzollamtes Köln.
Die Ermittlungen der Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Essen identifizierten eine Gruppe aus dem Ruhrgebiet, die Kokain aus den Niederlanden und Belgien in speziell hergerichteten Pkw nach Deutschland einschmuggelte, das Rauschgift in Deutschland um verpackte und dieses anschließend unter missbräuchlich verwendeten Absenderangaben nach Australien versandte.
Duisburg – 17 Kilo Kokain bei erneutem Zugriff sichergestellt

Drei Männer wurden wegen internationalem Drogenhandel festgenommen. (Bildquelle: Zollfahndungsamt Essen)

Zugriff und Durchsuchungen

Am 10.04.2026 schlugen die Fahnderinnen und Fahnder nach einer mutmaßlichen Einfuhr am Vortag zu. In Duisburg nahmen sie den 42-jährigen albanischen Hauptverdächtigen fest und durchsuchten seine Wohnung sowie Garage. In der Garage wurden in einem Pkw mit präparierten Schmuggelverstecken rund 17 Kilogramm Kokain gefunden und sichergestellt.
In Oberhausen nahmen die Kräfte einen 34-jährigen albanischen Staatsangehörigen und eine 35-jährige polnische Staatsangehörige, die für die Umverpackung und die Versendung des Kokains nach Australien verantwortlich waren, fest und stellten weitere Beweismittel sicher.

Haftbefehle und Schaden

Gegen alle drei Beschuldigten ordnete das Amtsgericht Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg Untersuchungshaft an.
Der durchschnittliche Straßenverkaufspreis der jetzt sichergestellten rund 17 Kilogramm Kokain beträgt über 1,2 Millionen Euro.
Die Ermittlungen der Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dauern an.

Infobox

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) besteht paritätisch aus Beamtinnen und Beamten des Zollfahndungsamts Essen und des Polizeipräsidiums Essen. Zollfahndung und Polizei ermitteln in Essen bereits langjährig, erfolgreich und gemeinsam in Fällen der schweren und organisierten Rauschgiftkriminalität.

Quelle der Polizeinachricht: Staatsanwaltschaft Duisburg / Zollfahndungsamt Essen / Polizeipräsidium Essen

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