(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei Mettmann)
Zwei Jungen werfen einen Ast auf die A59, Polizei ermittelt gegen sie. Glücklicherweise blieb die Familie unverletzt.
Am Montagabend (1. Juni, 20:10 Uhr) war ein 45-Jähriger mit seiner Familie in seinem Mini auf der Autobahn A59 in Richtung Dinslaken unterwegs.
Auf der Höhe der Dr.-Heinrich-Laakmann-Straße, die in einem Teilbereich oberhalb der Autobahn verläuft, entdeckte er zwei Jungen, die von der Brücke einen Stock oder Ast auf die Fahrbahn warfen. Durch einen Fahrstreifenwechsel konnte der Duisburger vermeiden, dass sein Auto von dem Gegenstand getroffen wird. Die Insassen des Mini kamen mit dem Schrecken davon.
Polizeiliche Ermittlungen
Als eine Streifenwagenbesatzung zwei Jungen, auf welche die Beschreibung passte, entdeckte, flüchteten sie in Richtung der Hufstraße. Im Rahmen der Fahndung gelang es den Einsatzkräften, einen 13- und einen 14-Jährigen, die sichtlich aus der Puste waren, zu stellen.
Die Polizisten brachten die beiden Tatverdächtigen zur Polizeiwache Hamborn und verständigten ihre Eltern. Gegen das Duo wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
Sicherheit auf der Autobahn
Solche Vorfälle sind nicht nur gefährlich für die Autofahrer, sondern auch für die Täter selbst. Die Polizei appelliert an alle Eltern, ihre Kinder über die Gefahren solcher Handlungen aufzuklären und die Sicherheit im Straßenverkehr ernst zu nehmen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Duisburg