In Elmshorn sind am frühen Sonntagmorgen zwei Autos vollständig ausgebrannt. Die Flammen griffen auf zwei benachbarte Wohnhäuser über und beschädigten deren Dachstühle. Mehr als 60 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer und verhinderten die vollständige Zerstörung der Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Ein Großbrand hat am frühen Sonntagmorgen, 18. Oktober 2026, in Elmshorn im Kreis Pinneberg zwei Autos zerstört und zwei Wohnhäuser erheblich beschädigt. Die Fahrzeuge standen auf einer gemeinsamen Auffahrt zwischen den Gebäuden und gerieten vollständig in Brand.
Zwei brennende Autos setzen Wohnhäuser in Brand
Gegen 4:49 Uhr gingen bei der Rettungsleitstelle zahlreiche Notrufe aus der Jündewatter Straße ein. Anwohner meldeten zunächst zwei brennende Autos. Die Leitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Feuerwehr Elmshorn.
Noch während der Anfahrt berichteten weitere Anrufer, dass die Flammen bereits auf angrenzende Gebäude übergriffen. Einsatzleiter Michael Kanarski erhöhte daraufhin die Alarmstufe und löste Vollalarm für die Feuerwehr Elmshorn aus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen zwei nebeneinander geparkte Autos auf einer Doppelauffahrt zwischen zwei Wohnhäusern vollständig in Flammen. Das Feuer hatte sich bereits auf beide Gebäude ausgebreitet und die jeweiligen Dachstühle erreicht.
Feuerwehr durchsucht Wohnungen nach möglichen Bewohnern
Die Einsatzkräfte begannen sofort mit umfangreichen Löscharbeiten, um die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Beide Drehleitern der Feuerwehr Elmshorn wurden eingesetzt.
Gleichzeitig kontrollierten Feuerwehrleute eines der Gebäude, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Menschen darin aufhielten. Insgesamt befanden sich in den beiden Häusern vier Wohnungen.
Die Suche ergab, dass sich niemand mehr in den gefährdeten Bereichen befand. Die Bewohner waren entweder nicht zu Hause oder hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit gebracht.
Feuerwehr verhindert vollständige Zerstörung der Häuser
Die Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung. Bereits rund 40 Minuten nach der Alarmierung konnte die Einsatzleitung melden, dass das Feuer unter Kontrolle war.
An einem der Wohnhäuser entstanden vergleichsweise geringe Schäden am Dach. Das Gebäude blieb vollständig bewohnbar.
Das zweite Haus wurde stärker beschädigt. Dort hatten die Flammen neben dem Dachstuhl auch ein Zimmer im Erdgeschoss erfasst. Dennoch konnten die Bewohner nach Abschluss der Löscharbeiten mit Einschränkungen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Zur Unterstützung bei den Nachlöscharbeiten wurde die Feuerwehr Kölln-Reisiek mit weiteren Atemschutzgeräteträgern hinzugezogen.
THW sichert beschädigte Dächer
Da die Feuerwehr während der Brandbekämpfung Teile der Dächer öffnen musste, bestand angesichts des angekündigten Regens weiterer Handlungsbedarf.
Das Technische Hilfswerk wurde deshalb zur Einsatzstelle gerufen, um Sicherungsmaßnahmen an beiden Dächern durchzuführen.
Um 8:22 Uhr waren die Arbeiten der Feuerwehr weitgehend abgeschlossen. Eine Drehleiter blieb vor Ort, um das THW bei der Dachsicherung zu unterstützen.
Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Elmshorn mit elf Fahrzeugen, zehn Feuerwehrleute aus Kölln-Reisiek mit zwei Fahrzeugen sowie weitere Kräfte des Kreisfeuerwehrverbandes im Einsatz. Auch Polizei, Rettungsdienst und THW waren beteiligt.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Die Polizei nahm noch in der Nacht Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Bislang ist nicht bekannt, wodurch die beiden Autos in Brand gerieten.
Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte zunächst nicht beziffert werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg