Bei einem Großeinsatz in Emden durchsuchten Ermittler am Dienstag, 16. Juni 2026, insgesamt elf Objekte. Das Verfahren richtet sich gegen vier Beschuldigte, denen unter anderem Falschgeldhandel, Drogenhandel und Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen werden.
Heute Morgen (16.06.26) haben Einsatzkräfte der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Osnabrück in Zusammenarbeit mit mehreren Unterstützungseinheiten der Emder Polizei, des LKA Niedersachsen und der Zentralen Polizeidirektion mehrere Durchsuchungen in Emden durchgeführt.
Auch Diensthunde der Polizei waren im Einsatz. Der Einsatz erfolgte in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Osnabrück - Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen - wegen des Verdachts des unerlaubten Inverkehrbringens von Falschgeld, des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und dem Verstoß gegen das Waffengesetz.
Insgesamt wurden 11 Objekte im Laufe des Vormittags durchsucht - mehr als 70 Beamtinnen und Beamte waren involviert. Dabei fanden die Ermittler neben geringen Mengen an Betäubungsmitteln auch Messer, Schlagstöcke, eine Machete und eine Pistolen-Armbrust.
Darüber hinaus konnten diverse Mobiltelefone und andere elektronische Datenträger sichergestellt werden, die im Laufe der weiteren Ermittlungen ausgewertet werden. Das Verfahren richtet sich gegen vier Beschuldigte im Alter von 32 bis 63 Jahren. Haftbefehle wurden nicht vollstreckt.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Osnabrück