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Erfurt - Alkoholisierte Fahrzeugführerin beschäftigt Polizei fast 3 Stunden

26.10.2019 | 18:52

Thüringer Polizei

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Erfurt - Alkoholisierte Fahrzeugführerin beschäftigt Polizei fast 3 Stunden

(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Mit einem nicht ganz alltäglichen Verkehrsunfall sah sich die Polizei in Erfurt in der Nacht von Freitag zu Samstag konfrontiert. Gegen kurz nach Mitternacht hatte der Halter eines geparkten Ford im Dalbergsweg in Erfurt einen Verkehrsunfall beim Inspektionsdienst Süd mitgeteilt.

Anfänglich sah alles nach einem gewöhnlichen Verkehrsunfall mit Blechschaden aus. Kurze Zeit später rief der Halter jedoch erneut an, dass die Verursacherin stark nach Alkohol rieche und sich nun vom Unfallort entfernen wolle. Dabei soll die 39-Jährige Fahrzeugführerin eines VW sogar schwankend auf der Straße gestanden haben. Der VW sollte nun ebenfalls schräg auf der Straße stehen.
Als die Beamten eintrafen, bestätigte sich diese Schilderung. Die 39-Jährige war derart alkoholisiert, dass sich nicht mehr in der Lage war, einen entsprechenden Test durchzuführen. Im Fahrzeug befanden sich zudem mehrere Hunde auf der Rücksitzbank, die durch die Feuerwehr in einem Tierheim untergebracht werden mussten. Die 39-Jährige, so stellte sich heraus, war beim Passieren des geparkten Ford gegen jenen gefahren. Dabei verursachte sie 1400 Euro Schaden an beiden Fahrzeugen.
Um eine Blutentnahme durchzuführen zu können, musste sie zum Inspektionsdienst Süd verbracht werden. Dabei beleidigte sie die Beamten fortwährend und behauptete, beim Unfall nicht alkoholisiert gewesen zu sein. Zu allem Überfluss, sah sie sich auch genötigt, die Beamten zu videografieren und das Gesagte aufzuzeichnen. Auch mehrmalige Aufforderungen, dies zu unterlassen, ignorierte sie.
Da die Tonaufzeichnung des nicht öffentlichen gesprochenen Wortes ebenfalls eine Straftat darstellt, sollte ihr Handy als Beweismittel sichergestellt werden. Erst nach Androhung der zwangsweisen Wegnahme, gab ihr sie ihr Handy schließlich heraus. Im Ergebnis erwarten die 39-Jährige nun mehrere Anzeigen. Zur Unterbindung einer möglichen Weiterfahrt wurde zudem der Fahrzeugschlüssel sicherstellt. Die eingesetzten Beamten waren folglich über 3 Stunden mit dem Vorfall beschäftigt.

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