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Essen – Dachstuhlbrand mit drei verletzten Einsatzkräften

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Feuerwehrwagen mit Drehleiter ist vor einem Wohngebäude im Einsatz, während Flammen auf dem Dach sichtbar sind.
Drei Einsatzkräfte erlitten ein Knalltrauma durch einen explodierenden Druckbehälter während des Brandes. (Bildquelle: Feuerwehr Essen)

Ein Feuer im Hinterhof eines Wohngebäudes hat in Essen-Karnap auf zwei Dachstühle übergegriffen. Während der Löscharbeiten kam es zu einer Explosion, bei der drei Einsatzkräfte verletzt wurden. Mehr als vier Stunden kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen.

Bei einem nächtlichen Brand in Essen-Karnap sind drei Feuerwehrleute verletzt worden. Das Feuer griff von einem Hinterhof auf die Dachstühle eines Wohngebäudes über.
Die Feuerwehr wurde am Mittwoch (24.06.2026) gegen 02:15 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Woermannstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung mit Feuerschein im rückwärtigen Bereich eines Gebäudes sichtbar.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte Unrat im Hinterhof des mittleren Gebäudeteils eines aus drei verbundenen Gebäudeteilen bestehenden Wohnhauses. Aufgrund der hohen Brandlast breitete sich das Feuer rasch aus und griff auf den Dachstuhl des mittleren Gebäudeteils über. Anschließend erfassten die Flammen auch die Dachbereiche der mittleren sowie der rechten Gebäudehälfte.
Während der Erkundungsmaßnahmen kam es zu einer heftigen Explosion. Nach ersten Erkenntnissen wurde diese vermutlich durch einen im Brandbereich befindlichen Druckbehälter verursacht.
Drei Einsatzkräfte erlitten dabei Knalltraumata. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in den betroffenen Gebäuden. Die rechte Gebäudehälfte war unbewohnt, die Bewohner der übrigen Gebäudeteile waren nicht zu Hause.
Die Feuerwehr leitete umgehend einen umfangreichen Löschangriff ein. Über zwei Wenderohre von Drehleitern, ein B-Rohr sowie mehrere C-Rohre im Innen- und Außenangriff wurde das Feuer bekämpft. Durch den massiven Kräfteansatz konnte ein Übergreifen der Flammen auf die linke Gebäudehälfte verhindert werden.
Die linke Gebäudehälfte blieb weitgehend unbeschädigt. Die mittlere Gebäudehälfte wurde erheblich zerstört, die rechte Gebäudehälfte ebenfalls beschädigt.
Im Verlauf des Einsatzes trennten die zuständigen Versorgungsunternehmen die betroffenen Gebäudeteile vom Strom- und Gasnetz.
Die Anfahrt der Einsatzkräfte wurde durch zahlreiche abgestellte Fahrzeuge erschwert. Teilweise mussten Feuerwehrfahrzeuge über Gehwege anfahren. Auch die Aufstellung der Drehleitern wurde behindert, wodurch sich die Löscharbeiten verzögerten.
Gegen 06:00 Uhr konnte die Feuerwehr schließlich „Feuer aus“ melden. Im Laufe des Tages sollten weitere Brandnachschauen durchgeführt werden, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.
Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Essen

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