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Essen – Kleidung auf Steg löst große Suchaktion in der Ruhr aus

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Auf einem See operieren drei Boote, besetzt mit Einsatzkräften, vor einer bewaldeten Uferlandschaft.
Boote, Taucher, Strömungsretter und Sonargeräte kamen bei der Suche zum Einsatz. (Bildquelle: Feuerwehr Essen)

Heute Morgen, Samstag, 29. August 2026, lösten zurückgelassene Kleidungsstücke am Holteyer Hafen in Essen einen großen Wasserrettungseinsatz aus. Rund 40 Einsatzkräfte suchten mehr als zwei Stunden die Ruhr ab – eine Person wurde nicht gefunden.

Am heutigen Samstag meldeten Fußgänger gegen 10:38 Uhr Kleidungsstücke, die auf einem Steg im Bereich des Holteyer Hafens im Essener Stadtteil Überruhr-Hinsel zurückgelassen worden waren. Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person im Wasser befand, alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Essen umgehend zahlreiche Einsatzkräfte zu einem umfangreichen Wasserrettungseinsatz.
An der Suche beteiligten sich Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Essen sowie Kräfte der DLRG Essen. Zusätzlich unterstützte ein Hubschrauber der Polizei die Suchmaßnahmen aus der Luft. Im weiteren Einsatzverlauf wurde zudem die Rettungshundestaffel Bochum-Essen angefordert, die die Suche mit speziell ausgebildeten Hunden unterstützte.
Der Bereich der Ruhr wurde zunächst vom Holteyer Hafen bis zur Kurt-Schumacher-Brücke und im weiteren Verlauf bis zum Spillenburger Wehr umfangreich kontrolliert. Einsatzkräfte suchten die Uferbereiche ab, während mehrere Drohnen und der Polizeihubschrauber den Bereich aus der Luft kontrollierten. Parallel wurde die Ruhr mit mehreren Booten befahren und abgesucht. Dabei kamen unter anderem Sonargeräte zum Einsatz. Darüber hinaus wurden Strömungsretter der DLRG Essen und der Freiwilligen Feuerwehren Essen Burgaltendorf und Essen-Steele, sowie Taucher in die Suchmaßnahmen eingebunden.
Nach mehr als zweistündiger intensiver Suche wurde der Einsatz schließlich beendet. Trotz der umfangreichen Maßnahmen ergaben sich keine weiteren Anhaltspunkte dafür, dass sich tatsächlich eine Person im Wasser befunden hatte. Auch konnten keine Hinweise auf eine vermisste oder hilfebedürftige Person festgestellt werden.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte an der mehr als zweistündigen Suche beteiligt.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Essen

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