Am 16.03.2026 kam es in der Flensburger Innenstadt (SH) zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen. Ein 17-Jähriger wurde durch einen Messerangriff schwer verletzt und musste operiert werden. Die Polizei ermittelt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich zunächst im Parkhaus der Holmpassage eine größere Auseinandersetzung mit etwa 30 beteiligten Personen. Ersten Hinweisen zufolge sollen einige Beteiligte auch
Messer mitgeführt haben.
Messerangriff auf 17-Jährigen
Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wurde ein 17-jähriger Deutscher durch Schnittverletzungen an den Unterarmen
schwer verletzt. Er musste in einem Flensburger Krankenhaus notoperiert werden. Lebensgefahr besteht nicht. Mittlerweile konnte der junge Mann aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Weitere Vorfälle am ZOB
Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten zahlreiche Beteiligte. Aufgrund von Zeugenhinweisen ergaben sich erste Anhaltspunkte zu Tatverdächtigen.
Im weiteren Verlauf kam es im Bereich des Flensburger ZOB zu mindestens einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Dabei soll unter anderem auch ein Schlagring eingesetzt worden sein.
Polizeieinsatz und erste Maßnahmen
Zur Beruhigung der Lage und zur Aufnahme der Sachverhalte waren mehrere Streifenwagen der Bundes- und Landespolizei im Einsatz.
Vorübergehend wurden fünf Personen zwecks weiterer Maßnahmen mit zur Wache genommen. Die Klärung zur genauen Tatbeteiligung steht noch aus.
Zeugenaufruf
Das Kommissariat 2 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu den Beteiligten oder zum Ablauf der Auseinandersetzungen machen können, sich unter der Telefonnummer 0461-484 0 zu melden.
Außerdem bittet die Polizei darum, mögliches Video- und Bildmaterial, welches im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen gefertigt wurde, auf sh.hinweisportal.de hochzuladen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Flensburg