Frankfurt – Abschleppdienst beim Aufladen von Gruppe beschossen
Redaktion Polizeiticker Deutschland
In Frankfurt-Eckenheim wurden zwei Mitarbeiter eines Abschleppdienstes von einer Gruppe junger Männer beschossen. Sie blieben unverletzt und flüchteten mit dem Abschleppwagen, wobei sie den aufgeladenen Opel verloren.
Am Samstagnachmittag (19. September 2026) kam es während eines Abschleppvorgangs in der Niederbornstraße zu einer Auseinandersetzung, welche im weiteren Verlauf mit Schüssen auf den Abschleppdienst gipfelten. Die Polizei sucht Zeugen.
Körperverletzung bei Streit
Nach aktuellen Ermittlungen sollte das Fahrzeug des 18-jährigen Tatverdächtigen abgeschleppt werden. Bereits hier sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Mitarbeiter gekommen, welcher durch den 18-Jährigen angegriffen und verletzt wurde.
Der Mitarbeiter habe sich sodann in ein Krankenhaus begeben und einen Kollegen verständigt, der den Abschleppwagen abholen sollte.
Gruppe junger Männer gibt Schüsse ab
Dieser sei gemeinsam mit einer weiteren Person in einem Kleinwagen erschienen, sie hätten ihr Fahrzeug aufgeladen und seien unvermittelt von einer Gruppe junger Männer beschossen worden.
Nach Zeugenaussagen handelte es sich bei dem aufgeladenen Fahrzeug um einen Opel.
Die Heckscheibe des Autos wurde beschädigt. Mit welcher Waffe geschossen wurde und ob mehrere Waffen zum Einsatz kamen, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Die Mitarbeiter flüchteten mit dem Abschleppwagen und verloren hierbei das aufgeladene Fahrzeug. Die Männer blieben unverletzt.
Die Tatverdächtigen flüchteten ebenfalls, nach ihnen wird mit Hochdruck gefahndet.
Polizei sucht Zeugen
Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder den flüchtigen Personen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755-98399 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Kein Zusammenhang mit vorherigen Explosionen im Stadtgebiet
Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit den Explosionen der vergangenen Tage, den sogenannten Vaas Delikten (Violence as a Service), aus. Diesbezüglich reagierte die Polizei bereits mit verstärkten Kontrollmaßnahmen und einem behördenübergreifenden Fahndungskonzept im innerstädtischen Bereich, insbesondere zur Nachtzeit.
Gleichzeitig werden die Ermittlungen unter Einbindung verschiedener Dienststellen mit hoher Intensität fortgeführt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Frankfurt am Main