Frankfurt am Main – Festnahmen nach Schmuggel von 590 Kilo Kokain
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Am Flughafen Frankfurt haben Ermittler drei Tatverdächtige im Alter von 17 bis 38 Jahren festgenommen. Der Gruppierung wird vorgeworfen, mindestens 590 Kilogramm Kokain geschmuggelt und illegal gehandelt zu haben. Die drei Männer befinden sich in Untersuchungshaft.
Gemeinsame Pressemitteilung des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts vom 08.10.2026
Drei Männer hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hessen (GER) am vergangenen Donnerstag, 01.10.2026, am Flughafen Frankfurt festgenommen.
Die Tatverdächtigen im Alter von 17 bis 38 beabsichtigen, dort insgesamt 22 Kilogramm Kokain illegal einzuschmuggeln, als sie von den Ermittlerinnen und Ermittlern des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts verhaftet wurden.
Zuvor konnten im Rahmen der seit Juli 2026 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden verdeckt geführten Ermittlungen der Schmuggel von Kokain in Koffern und Kartons festgestellt sowie die drei Tatverdächtigen identifiziert werden.
Der Tätergruppierung wird der Einfuhrschmuggel und der unerlaubte Handel mit Betäubungsmitteln von mindestens 590 Kilogramm Kokain vorgeworfen. Bereits Ende August konnte eine Kurierin bei der Übernahme von 130 kg Kokain festgenommen werden.
Bei den Massnahmen wurden neben Kräften der GER Hessen auch Spezialeinheiten des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main eingesetzt. Weiter unterstützen verschiedene Einheiten des Zollfahndungsamts, des Hauptzollamts Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts bei den Anschlussmassnahmen.
Die drei Männer wurden im Anschluss dem Haftrichter beim Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt, der in allen Fällen die Untersuchungshaft anordnete.
Quelle der Polizeinachricht: Hessisches Landeskriminalamt / Zollfahndungsamt Frankfurt am Main