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Frankfurt am Main – Zoll und LKA verhindern geplante Auftragsmorde

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Eine schwarze Pistole liegt auf einer beigen Papierunterlage auf einem Tisch, sichtbar von oben.
Die Gruppe hatte geplant, am 3.7.2026 eine Person als Auftrag zu töten. (Bildquelle: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main)

Zollfahnder und das Hessische Landeskriminalamt haben in Frankfurt mutmaßlich geplante Auftragsmorde verhindert. Fünf Tatverdächtige im Alter von 18 bis 19 Jahren wurden noch vor der möglichen Tatausführung festgenommen. Gegen alle Beschuldigten wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Mit Unterstützung von Spezialeinheiten verhinderten Zollfahndungs- und Polizeikräfte am vergangenen Freitag, 03.07.2026, mutmaßliche Auftragsmorde in der Frankfurter Innenstadt.
Die Einsatzkräfte nahmen fünf Personen in Frankfurt vor einer möglichen Tatausführung fest und stellten bei Durchsuchungen zwei scharfe Schusswaffen, 50 Schuss Munition, weitere tatrelevante Gegenstände sowie rund 300 Gramm Haschisch sicher.
Unter den festgenommenen Männern im Alter von 18 bis 19 Jahren befindet sich ebenso der mutmaßliche Schütze der geplanten Auftragsmorde.
Ein Tablett mit mehreren Reihen von goldfarbenen, glänzenden Geschossen ist zu sehen. Sie sind sorgfältig nebeneinander platziert in einer rechteckigen Formation.
Die Tat sollte mit einer Videobrille als Beweis aufgezeichnet werden. (Bildquelle: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main)
Durch kriminaltaktische Maßnahmen in einem laufenden Ermittlungsverfahren erfuhren die Fahnderinnen und Fahnder von Zoll und Polizei am 03.07.2026, dass die Gruppierung noch am selben Tag plante, mindestens eine Person durch einen beauftragten Schützen erschießen lassen zu wollen.
Die Tat sollte von dem Auftragsschützen zudem mittels einer Videobrille aufgezeichnet werden.
Nur durch das umgehende Eingreifen der Zollfandungs- und Polizeikräfte konnten unmittelbar bevorstehende Auftragsmorde verhindert werden.
Die festgenommen Tatverdächtigen wurden am 04.07.2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden dem Ermittlungsrichter am Amtsgerichts Wiesbaden vorgeführt, der für die fünf Beschuldigten die Untersuchungshaft anordnete.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall werden durch die Staatsanwaltschaft Wiesbaden, das Zollfahndungsamt Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt geführt.
Quelle der Polizeinachricht: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main / Hessisches Landeskriminalamt

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