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Frankfurt – Feuerwehr rettet Fassadenreiniger aus 240 Metern Höhe

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Mehrere Rettungskräfte in Ausrüstung führen eine Übung auf dem Dach eines Hochhauses durch. Die Stadtlandschaft ist im Hintergrund sichtbar.
Der erste Fassadenreiniger wurde auf das Dach gerettet. (Bildquelle: Feuerwehr Frankfurt am Main)

Spektakulärer Höhenrettungseinsatz in Frankfurt: Zwei Fassadenreiniger saßen nach einer technischen Störung in 240 Metern Höhe fest. Die Feuerwehr brachte beide Arbeiter sicher in Sicherheit.

Am Donnerstag (2. Juli 2026) wurde der Sonderdienst „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) der Feuerwehr Frankfurt zu einer außergewöhnlichen Menschenrettung an das Commerzbank-Hochhaus in der Großen Gallusstraße alarmiert.
In rund 240 Metern Höhe war ein Arbeitskorb mit zwei Fassadenreinigern aufgrund einer technischen Störung steckengeblieben und konnte nicht mehr bewegt werden. Die beiden Arbeiter wurden von den Höhenrettern mithilfe von Seiltechnik sicher gerettet.
Eine Vogelperspektive zeigt ein Hochhausdach, auf dem mehrere Einsatzkräfte tätig sind. Die Umgebung ist urban mit weiteren Gebäuden.
Die Drohne der Feuerwehr begleitete permanent die Rettungsaktion aus der Luft. (Bildquelle: Feuerwehr Frankfurt am Main)

Regelmäßige Übungen zahlten sich aus

Nach Angaben der Feuerwehr trugen die enge Zusammenarbeit mit dem für das Property Management zuständigen Unternehmen sowie regelmäßige Übungen am Hochhaus entscheidend zum erfolgreichen Einsatz bei. Die Einsatzkräfte kannten die örtlichen Gegebenheiten und die technischen Einrichtungen genau und konnten eingespielte Abläufe ohne Verzögerung umsetzen.

Windböen sorgen für lebensgefährliche Situation

Während der Rettungsarbeiten verschärfte sich die Lage erheblich. Durch starke Windböen löste sich der in Führungsschienen laufende Fahrkorb aus seiner stabilen Position und wurde bis zu acht Meter von der Gebäudefassade weggedrückt. Anschließend schlug der Korb mehrfach gegen die Glasfassade zurück.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei Höhenretter im Fahrkorb.
Erstmals kam dabei eine erst kürzlich beschaffte Akku-Seilwinde zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe konnten sich die beiden Höhenretter innerhalb kürzester Zeit nach oben in Sicherheit ziehen und die gefährliche Situation unverletzt verlassen.
Höhenretter der Feuerwehr seilen sich von der Fassade eines Frankfurter Wolkenkratzers ab, um eine Person zu bergen. Im Hintergrund erstreckt sich die Stadtlandschaft.
Zwei Fassadenreiniger werden aus ihrer Gondel von der Feuerwehr mit einer Seilwinde gerettet. (Bildquelle: Feuerwehr Frankfurt am Main)

Arbeitskorb anschließend gesichert

Nach der Rettung der beiden Fassadenreiniger brachte ein Techniker der Betreiberfirma den weiterhin im Wind schwingenden Arbeitskorb später sicher auf dem Dach des Hochhauses ab.
Nach Einschätzung des europaweit anerkannten Höhenrettungs-Ausbilders Axel Manz handelt es sich vermutlich um die höchste Rettung im urbanen Raum, die bislang in Deutschland durchgeführt wurde. Er lobte ausdrücklich die Entscheidung, die beiden Arbeiter nach oben zu retten. Ein Ablassen nach unten wäre unter den herrschenden Windverhältnissen nicht sicher möglich gewesen.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Frankfurt am Main

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