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Füssen – Gesuchter Tierquäler an der Grenze festgenommen

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Polizist in einer dunklen Uniform hält Handschellen in Richtung der Kamera, deutlich sichtbar mit Polizei-Schriftzug auf der Weste.
Die Bundespolizei verhaftete einen Tadschiken am Grenztunnel Füssen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)

Am Grenztunnel Füssen auf der A7 hat die Bundespolizei einen 44-jährigen Lastwagenfahrer festgenommen, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vorlag. Der Mann soll im Januar 2026 ein Stutfohlen in einem Stall sexuell missbraucht haben.

Die Bundespolizei hat am Samstag, 31. Oktober 2026, am Grenztunnel Füssen auf der Autobahn 7 einen 44-jährigen Mann aus Tadschikistan festgenommen. Gegen den Lastwagenfahrer lag seit Februar ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor.
Der Mann wird beschuldigt, im Januar 2026 in Mittelfranken ein junges Pferd sexuell missbraucht zu haben.

Bundespolizei kontrolliert Lastwagen an der A7

Am Samstagvormittag stoppten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle bei Füssen einen Lastwagen mit litauischem Kennzeichen.
Bei der Überprüfung legte der 44-jährige Fahrer einen gültigen tadschikischen Reisepass und einen litauischen Aufenthaltstitel vor.
Die anschließende Fahndungsabfrage ergab jedoch, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nach dem Mann suchte. Gegen ihn bestand ein Untersuchungshaftbefehl, der bereits im Februar 2026 erlassen worden war.

Mutmaßlicher sexueller Missbrauch eines Stutfohlens

Nach Angaben der Bundespolizei soll der Beschuldigte im Januar 2026 in einem Stall in Mittelfranken ein Stutfohlen festgebunden und anschließend sexuelle Handlungen an dem Tier vorgenommen haben.
Der Vorwurf lautet, dass der Mann den Geschlechtsakt mit dem Pferd vollzogen haben soll.
Die mutmaßliche Tat wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.
Weitere Angaben zu den Umständen des Vorfalls oder zum Zustand des Tieres machte die Bundespolizei nicht.

44-Jähriger in Justizvollzugsanstalt eingeliefert

Nach seiner Festnahme brachten die Bundespolizisten den Tatverdächtigen am Sonntagvormittag, 1. November 2026, zum Amtsgericht Nürnberg.
Anschließend wurde der 44-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg eingeliefert.
Er befindet sich nun in Untersuchungshaft. Der Vorwurf eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ist Gegenstand des Strafverfahrens.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeidirektion München

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