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Gelsenkirchen – Feuerwehr rettet Bewohner bei zwei Bränden

15.05.2026 | 08:04

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf einer städtischen Straße bei Nacht. Der Geräteraum ist geöffnet, Schläuche und Ausrüstung sind sichtbar, während Feuerwehrleute davor stehen.

Bewohner waren wegen dichtem Brandrauch in ihren Wohnungen eingeschlossen. (Bildquelle: Feuerwehr Gelsenkirchen)

Die Feuerwehr Gelsenkirchen hat in der Nacht zu Donnerstag, 15.05.2026, bei zwei Brandeinsätzen mehrere Menschen über Drehleitern aus Wohnhäusern gerettet. In beiden Fällen waren die Treppenräume durch starken Rauch blockiert. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

In einer außergewöhnlichen Dienstschicht an Christi Himmelfahrt, 15.05.2026, wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen gleich zu zwei Einsätzen mit dem Einsatzstichwort "Menschenleben in Gefahr" gerufen.
Der erste Einsatz fand gegen 20 Uhr in der Katernberger Straße im Stadtteil Feldmark statt. Dort hatte ein Wohnungsbrand einen dichten Rauch entwickelt, welcher den Rettungsweg über den Treppenraum unpassierbar machte. Mehrere Bewohner waren dadurch in ihren Wohnung eingeschlossen.
Die Feuerwehr rückte mit Kräften der Feuerwachen Altstadt, Heßler und Buer sowie dem Löschzug 17 aus Erle Nord an. Umgehend wurde die Menschenrettung mittels Drehleiter eingeleitet, mit der alle Betroffenen sicher aus den verrauchten Gebäuden gerettet werden konnten.
Ein Feuerwehrauto der Einsatzleitung von Gelsenkirchen, leuchtend im Dunkeln mit reflektierenden Streifen, steht auf einer nächtlichen Straße. Im Hintergrund sind weitere Fahrzeuge und Menschen zu sehen.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr wurden keine Bewohner verletzt. (Bildquelle: Feuerwehr Gelsenkirchen)

Das Feuer war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits nur noch sehr klein, sodass die Brandbekämpfung schnell erfolgreich war. Alle geretteten Personen wurden durch den Notarzt gesichtet und verblieben an der Einsatzstelle.
Nur wenige Stunden später, kurz nach Mitternacht, kam es zu einem vergleichbaren Einsatz in der Ruhrstraße in der Altstadt. Auch hier setzte dichter Rauch den Fluchtweg im Treppenhaus außer Gefecht.
Wieder musste die Menschenrettung über die Drehleiter erfolgen, um die Hausbewohner in Sicherheit zu bringen. Auch bei diesem Brand war das eigentliche Feuer beim Eintreffen der Kräfte nahezu erloschen.
Nach der Rettung erfolgte eine medizinische Sichtung durch den Notarzt. Glücklicherweise mussten keine Personen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Diese beiden Einsätze unterstreichen nicht nur die Herausforderungen bei Wohnungsbränden mit lebensbedrohlicher Rauchentwicklung, sondern auch die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwachen und den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen. Dank ihres schnellen und koordinierten Handelns konnten in beiden Fällen Menschenleben gerettet und größere Schäden verhindert werden.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Gelsenkirchen

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