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Gesuchter Mann nach Aktenzeichen XY in der Schweiz festgenommen

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Moderator steht in einem Fernsehstudio vor einem Bildschirm mit dem Text 'AKTENZEICHEN XY Vermisst', das Studiodesign ist modern.
Symbolbild Aktenzeichen XY mit Rudi Cerne. (Bildquelle: ZDF)

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Dortmund-Kirchlinde ist ein 42-jähriger Dortmunder in der Schweiz festgenommen und nach Deutschland überführt worden. Den entscheidenden Hinweis erhielten die Ermittler nach der Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ im Juni 2026.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, am 5. November 2025, kam es in Dortmund-Kirchlinde zu einem versuchten Tötungsdelikt, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde.
Die Tat ereignete sich gegen 23:54 Uhr auf dem Gehweg der Kirchlinder Straße in Höhe Bärenbruch im Bereich eines Kiosks.
Bei dem Opfer handelt es sich um einen 51-jährigen Dortmunder.
Nach den Erkenntnissen aus der später veröffentlichten Fahndungsmeldung hatten sich der 51-Jährige und der zunächst unbekannte Tatverdächtige zuvor in einer Gaststätte gegenüber dem späteren Tatort aufgehalten. Dort gerieten die beiden Männer in einen verbalen Streit. Die Wirtin verwies daraufhin beide Männer des Lokals.
Nach den im Juni 2026 bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ bekannt gewordenen Informationen soll sich der Streit an der Frage entzündet haben, ob das albanische Volk älter sei als das keltische. Der Tatverdächtige soll sich selbst „Ali-Albaner“ genannt haben.
Kurz nachdem die beiden Männer die Gaststätte verlassen hatten, soll der Tatverdächtige den 51-Jährigen massiv attackiert haben. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen ging die Polizei bereits in ihrer ersten Mitteilung von einer Fremdeinwirkung aus.
Der 51-Jährige erlitt schwerste Kopfverletzungen und musste notoperiert werden. Zum Zeitpunkt der späteren Fahndungsmeldung bestand keine akute Lebensgefahr mehr.
Nach Zeugenaussagen soll der Angreifer nach der Attacke gesagt haben: „Das hast du nun davon, du Hund!“ Anschließend soll er dem Opfer Wasser ins Gesicht geschüttet haben.
Der genaue Tathergang und die Hintergründe waren zunächst unklar. Eine Mordkommission der Polizei Dortmund übernahm die weiteren Ermittlungen und fahndete nach dem Tatverdächtigen. Die Polizei rief Zeugen auf, Angaben zu verdächtigen Personen oder sonstigen verdächtigen Feststellungen zu machen.
Im Zuge der Ermittlungen wurde außerdem eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos des Tatverdächtigen eingeleitet.
Monatelang suchten die Ermittler nach dem Tatverdächtigen.
Am 3. Juni 2026 wurde der Fall schließlich in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ einem breiten Publikum vorgestellt. Die Ausstrahlung brachte nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei den entscheidenden Hinweis.
Dieser führte schließlich zur Festnahme eines 42-jährigen Dortmunders in der Schweiz. Wo genau der Beschuldigte in der Schweiz festgenommen wurde, teilten die Ermittlungsbehörden nicht mit.
Am Montag, 10. August 2026, wurde der 42-Jährige nach Deutschland überführt.
Die Polizei Dortmund teilte den Fahndungserfolg am 12. August 2026 gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Dortmund mit.
Weitere Auskünfte zum Verfahren erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Dortmund.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Dortmund

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Nordrhein-Westfalen
Fahndungen

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