Der Wohnungsbrand erforderte einen Großeinsatz der Feuerwehr. (Bildquelle: Feuerwehr Gladbeck)
Bei einem Wohnungsbrand in Gladbeck hat die Feuerwehr eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert. Rund 50 Einsatzkräfte waren am frühen Morgen im Einsatz.
Starke Rauchentwicklung bereits auf der Anfahrt
Am frühen Dienstagmorgen, 12.05.2026, wurde die Feuerwehr Gladbeck gegen 5 Uhr zu einem Wohnungsbrand an der Vehrenbergstraße alarmiert.
Zunächst rückten Einsatzkräfte der Hauptwache sowie die Einheit Süd der Freiwilligen Feuerwehr Gladbeck aus. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, weshalb die Alarmstufe noch während der Anfahrt erhöht wurde. Zusätzlich wurde die Löscheinheit Nord zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Raum im Erdgeschoss bereits in Vollbrand. Eine Eingangstür sowie drei Fenster waren durch das Feuer zerstört worden. Die Flammen drohten zu diesem Zeitpunkt auf das Obergeschoss sowie benachbarte Gebäudeteile überzugreifen.
Feuerwehr verhindert größere Ausbreitung
Durch das schnelle Eingreifen der ersten beiden Angriffstrupps der Hauptwache konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Mittels Fensterimpuls und sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen gelang es den Einsatzkräften, das Feuer auf den betroffenen Bereich zu begrenzen.
Die kurz darauf eintreffenden Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Gladbeck aus Süd und Nord unterstützten die Brandbekämpfung mit weiteren Trupps unter Pressluftatmern sowie bei der Entrauchung des Gebäudes. Das direkt angrenzende Gebäude konnte rauchfrei gehalten werden, sodass sich der Schaden auf den Brandraum beschränkte.
Zur Entrauchung kam ein Großlüfter zum Einsatz. Da die Flammen in der Anfangsphase bereits den Dachbereich erreicht hatten, wurde zusätzlich das Cobra-Löschsystem eingesetzt. Dabei brachten die Einsatzkräfte vorsorglich Wasser unter die Dachpfannen ein, um mögliche Glutnester abzulöschen. Dadurch konnte ein aufwendiges Abdecken des Daches vermieden werden.
Anschließend kontrollierte die Feuerwehr das gesamte Gebäude auf weitere Brand- oder Glutstellen. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte etwa drei Stunden im Einsatz.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Gladbeck