Das Wohnhaus ist nach dem Brand unbewohnbar und einsturzgefährdet. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch)
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Goch ist ein 34-jähriger Hausbewohner festgenommen worden. Die Ermittler gehen von versuchtem Totschlag in Verbindung mit schwerer Brandstiftung aus.
Am Mittwochabend, 28. Januar 2026, gegen 21.15 Uhr, brach in einem Mehrfamilienhaus in Goch ein Feuer aus. Dabei wurde die 70-jährige Eigentümerin des Hauses verletzt und in ein Spital gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Das Gebäude ist nach dem Brand derzeit unbewohnbar.

Die Feuerwehrleute löschten den Brand bei starkem Schneefall. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch)
Nach ersten Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass ein 34-jähriger Hausbewohner das Feuer absichtlich gelegt haben soll, um die Vermieterin zu töten. Der Mann wurde noch am Abend vorläufig festgenommen.
Die Polizei Krefeld richtete gemeinsam mit der Polizei Kleve eine Mordkommission ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve wurde der Beschuldigte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt.

Eine Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch)
Wie die Behörden in einem Nachtrag mitteilten, befindet sich der Mann inzwischen in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet versuchter Totschlag in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Kreispolizeibehörde Kleve