Nordrhein-Westfalen

Goch-Pfalzdorf – 46-jähriger Autofahrer verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall

46-jähriger Autofahrer verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall
46-jähriger Autofahrer verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch)

Auf der B9 (neu) hat sich gestern Nachmittag gegen 16:45 Uhr ein tragischer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein 46-jähriger Mann aus Emmerich ums Leben gekommen ist.

Er war in seinem 3er BMW in Richtung Autobahnzubringer unterwegs, als er frontal mit einem entgegenkommenden VW Sharan kollidierte. Darin befand sich ein 44-jähriger Mann aus Goch. Er wurde schwer verletzt. Die Aufprallgeschwindigkeit war so hoch, dass die Unfallfahrzeuge über 120 Meter voneinander entfernt zum Stehen kamen. Über die gesamte Distanz lagen Fahrzeugtrümmer.

Bei Alarmierung des Löschzuges Pfalzdorf und der Löschgruppe Asperden war die Lage völlig unklar. Weder die Anzahl der beteiligten Fahrzeuge noch die Zahl der Verletzten stand fest. Es war zu befürchten, dass mehrere Personen eingeklemmt sind, daher ließ Stadtbrandinspektor Stefan Bömler auch die Löschzüge Stadtmitte nachalarmieren. Letztlich stellte sich heraus, dass keine der beteiligten Personen eingeklemmt oder eingeschlossen war. Der 44-jährige Fahrer des Sharan konnte kurz nach Eintreffen der ersten Feuerwehr-Kräfte aus seinem Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Für den 46-jährigen Emmericher kam jede Hilfe zu spät.

Die Feuerwehr unterstützte die Polizei bei ihren Maßnahmen, sicherte die Unfallstelle und leuchtete sie aus. Zu den Aufgaben der Feuerwehr gehörte zunächst auch die Betreuung von Unfallzeugen. Hier unterstützte ein Team der PSU (Psychosoziale Unterstützung), das zufällig an der Einsatzstelle vorbeikam.

Insgesamt waren die Kräfte der Feuerwehr zunächst gut 3,5 Stunden, bis 20:15 Uhr vor Ort. Drei Stunden später, gegen 23:15 Uhr, forderte die Polizei die Feuerwehr erneut an. Es sollten auslaufende Betriebsstoffe eines der Unfallfahrzeuge aufgenommen werden. Dies wurde an der Einsatzstelle mit dem Abschleppunternehmen besprochen, die Feuerwehr konnten nach kurzer Zeit vor Ort wieder die Heimfahrt antreten.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch