Görlitz – Fahrer ohne Führerschein mit unsicherem Fahrzeug
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Die Radmuttern waren zu lang, die Weiterfahrt wurde untersagt. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf)
Am Montagabend, 27.04.2026, stoppte die Bundespolizei am Grenzübergang Ludwigsdorf bei Görlitz (SN) einen Autofahrer ohne Fahrerlaubnis. Zudem war das Fahrzeug nicht versichert und wies erhebliche Mängel an den Rädern auf. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Am Montag (27.04.2026) kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei gegen 19:20 Uhr am Grenzübergang Ludwigsdorf Autobahn (BAB 4) ein polnisches Fahrzeug.
Der 46-jährige ukrainische Fahrer konnte bei der Kontrolle keinen Führerschein vorlegen und versuchte den Beamten glaubhaft zu machen, dass er diesen vergessen habe.
Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug keine gültige Pflichtversicherung bestand. Und damit nicht genug. Augenscheinlich war es auch extrem verkehrsunsicher: Teilweise ragten die Radmuttern der Vorderräder sichtbar über die Felgen hinaus, da sie offenbar zu lang waren.
Die Beamten untersagten dem Fahrer noch vor Ort die Weiterfahrt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Führen eines Fahrzeuges ohne gültige Pflichtversicherung eingeleitet.
Nach Abschluss der Maßnahmen ließ der Fahrer das Fahrzeug abschleppen und fuhr als Beifahrer im Abschleppfahrzeug nach Polen zurück.
Quelle der Polizeimeldung: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf