Bei einem Großbrand in Grevenbroich ist ein Autoteilebetrieb vollständig zerstört worden. Die Feuerwehr war mit rund 150 Kräften im Einsatz und konnte ein Übergreifen der Flammen verhindern.
Am Donnerstag, den 23.04.2026, kam es gegen 18:30 Uhr im Industriegebiet-Ost an der Nikolaus-Otto-Straße in
Grevenbroich zu einem
Brand auf dem Gelände eines Schrotthofes.
Die
Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, zwischenzeitlich wurde Stadtalarm ausgelöst. Die Rauchentwicklung war weithin sichtbar. Für Grevenbroich sowie Teile von Jüchen und Rommerskirchen wurde eine Warnmeldung vor Rauchgasen herausgegeben.
Der Brand war auf einem Schrotthof ausgebrochen. (Bildquelle: Feuerwehr Grevenbroich)
Großbrand – Betrieb zerstört
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass Betriebsgebäude und Werkstatt eines Autoteilehandels vollständig zerstört wurden. Ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Schrottplatz sowie benachbarte Gebäude konnte durch einen massiven Löscheinsatz verhindert werden.
Das THW unterstützte mit weiteren Einsatzgeräten. (Bildquelle: Feuerwehr Grevenbroich)
Ein Beschäftigter wurde leicht durch
Rauchgase verletzt, musste jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 21:30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, die Gefahr einer weiteren Ausbreitung gebannt. Aufgrund von Brandnestern dauerten die Löscharbeiten jedoch über Stunden an.
Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung durch den Brand. (Bildquelle: Feuerwehr Grevenbroich)
Einsatzmaßnahmen und Gefahrenlage
Aufgrund der Einsturzgefahr war ein Innenangriff nicht mehr möglich. Kräfte des Technischen Hilfswerks öffneten Gebäudeteile von außen, um Glutnester bekämpfen zu können.
Besondere Gefahren gingen von im Gebäude befindlichen Gasflaschen aus, die gesichert oder gekühlt werden mussten.
Das Gebäude war wegen Einsturzgefahr nicht betretbar für die Löscharbeiten. (Bildquelle: Feuerwehr Grevenbroich)
Die Bahnstrecke zwischen Grevenbroich und Rommerskirchen wurde vorübergehend gesperrt. Luftmessungen ergaben keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffwerte, die Warnmeldung wurde gegen 23:30 Uhr aufgehoben.
Löscharbeiten bis in die Nacht
Die umfassenden Löscharbeiten konnten am Freitag, den 24.04.2026, gegen 02:30 Uhr weitgehend beendet werden. Eine Brandwache blieb jedoch vor Ort, da das Gebäude einsturzgefährdet ist und weiterhin Glutnester vorhanden sind.
Die Brandwache soll voraussichtlich bis Freitagabend andauern.
Das Gebäude wurde bei dem Brand vollkommen zerstört. (Bildquelle: Feuerwehr Grevenbroich)
Durch den Einsatz eines Spezialbaggers des Technischen Hilfswerks konnten Containerbereiche geöffnet werden, wodurch weitere Löschmaßnahmen möglich wurden.
Insgesamt waren mehr als 150 Einsatzkräfte der
Feuerwehr Grevenbroich sowie Unterstützungskräfte aus Jüchen und Dormagen im Einsatz.
Mit seiner Ausdehnung zählt der Brand zu den größten Einsätzen der Feuerwehr Grevenbroich in den vergangenen Jahren.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Grevenbroich