Schwerer Unfall in Groß Kummerfeld: Ein Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt, mehrere weitere Personen erlitten Verletzungen.
Am heutigen Mittwochmorgen, 3.5.2026, meldeten sich mehrere Notrufteilnehmer über die 112 bei der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn und berichteten von einem schweren
Verkehrsunfall zwischen mehreren beteiligten
Fahrzeugen auf der Störstraße (Kreisstraße 38) zwischen den Ortschaften Klein Kummerfeld und Groß Kummerfeld.
Ebenfalls ging eine Unfallmeldung über eine automatische Unfallerkennung, die ähnlich wie ein eCall im
Auto funktioniert, von einem Smartphone in der Regionalleitstelle ein.
Aufgrund der Informationen alarmierte die Regionalleitstelle um 07:45 Uhr die ersten Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort "TH R5" (Technische Hilfeleistung, Großeinsatz Rettungsdienst - 3-5 Verletzte) zur
Unfallstelle.
Zwei Autofahrer waren auf der Störstraße in Groß Kummerfeld frontal zusammengestoßen. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg)
Noch während sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt zu den Feuerwehrgerätehäusern befanden, wurde das Einsatzstichwort aufgrund weiterer Anrufe auf "TH G R5" (Technische Hilfeleistung, größer Standard, Großeinsatz Rettungsdienst - 3-5 Verletzte) erhöht.
Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen
Nach Eintreffen an der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte fest, dass es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem weißen Renault Mégane und einem schwarzen Mitsubishi Pajero kam.
Ein schwarzer Suzuki Vitara wurde ebenfalls in den
Unfall verwickelt. Alle drei
Fahrzeuge kamen infolge des Unfalls von der Straße ab.
Ein Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt und schwer verletzt. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg)
Während die Fahrzeugführer und -insassen des Mitsubishi und Suzuki, darunter ein Kind, die Unfallfahrzeuge selbstständig verlassen konnten, wurde der Fahrzeugführer des Renault in seinem Unfallfahrzeug eingeklemmt. Alle verletzten Personen wurden bereits durch Ersthelfer vor Ort betreut.
Durch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen
Feuerwehr Rickling wurde der
schwer verletzte Fahrzeugführer mittels hydraulischen Rettungsgeräts und in enger Absprache mit dem Rettungsdienst aus seinem Unfallfahrzeug befreit. Diese Maßnahme konnte um kurz nach acht Uhr abgeschlossen werden.
Mehrere Personen wurden schwer verletzt in Kliniken gefahren. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg)
Transport der Verletzten und Einsatzkräfte
Die durch den
Unfall schwer verletzten Personen wurden mit Rettungswagen und Notarztbegleitung in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Der leicht verletzte Fahrzeugführer des Suzuki wurde mit einem Krankentransportwagen in ein Krankenhaus transportiert.
Der Fahrer des Renault wurde schwerverletzt in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen, Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Für die Dauer des Einsatzes musste die Kreisstraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.
Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen mit einem Sachverständigen aufgenommen. Seitens der
Feuerwehr können keine Angaben zur
Unfallursache, Schadenshöhe, zu den Personalien oder zu Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kreisfeuerwehrverband Segeberg