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Halle Saale – Bundespolizei sperrt Intercity wegen Corona-Verdachts

Bundespolizeiinspektion Magdeburg

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Halle Saale – Bundespolizei sperrt Intercity wegen Corona-Verdachts
Archivbild (Bildquelle: photobeppus (CC BY-SA 2.0))

Am gestrigen Tag, den 19. März 2020 wurde die Bundespolizei in Halle (an der Saale) gegen 18:00 Uhr über einen Corona-Verdachtsfall in einem Intercity informiert.

In dem aus Berlin kommenden Zug befand sich eine Frau, die dem Zugpersonal einen Zettel zeigte, auf dem geschrieben stand, dass sie selbst zu keiner Person wegen Corona-Verdachts Kontakt haben darf. Die 34-jährige Frau wurde umgehend isoliert. Nach Ankunft des Zuges um 18:15 Uhr im Hauptbahnhof Halle wurden alle 45 Reisenden gebeten, vorerst im Zug zu verbleiben.
Wenig später traf ein Notarzt vor Ort ein. Die 34-Jährige wurde in einen Rettungswagen gebracht, da sich der Verdacht einer Infektion für den Notarzt nicht bestätigte. Die Frau litt lediglich unter einer leichten Erkältung, gehörte keiner Risikogruppe an und befand sich auch nicht in einem Risikogebiet.
Die Mitreisenden reagierten glücklicherweise insgesamt sehr besonnen und folgten den Anweisungen der Bundespolizisten. Durch diesen Vorfall erhielten insgesamt zehn Züge Verspätungen von 93 Minuten. Das Gleis im Hauptbahnhof Halle war für eine Stunde gesperrt.

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