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Hamburg – 19-Jährige stirbt nach Unfall von Linienbus und Bahn

Hamburg – 19-Jährige stirbt nach Unfall von Linienbus und Bahn

17.01.2026 | 11:08

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Hamburg – 19-Jährige stirbt nach Unfall von Linienbus und Bahn

(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei )

Am 16.01.2026 kam es in Hamburg-Wilhelmsburg zu einem schweren Unfall zwischen einem Linienbus und einer Hafenbahn an einem unbeschrankten Bahnübergang. Eine 19-jährige Businsassin kam ums Leben, mehrere weitere Personen wurden verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Am 16.01.2026 um 15:40 Uhr kam es im Hamburger Hafengebiet, im Bereich der Nippoldstraße nahe des Neuhöfer Damms in Hamburg-Wilhelmsburg, zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer Hafenbahn und einem Linienbus.
Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr der Linienbus die Nippoldstraße in Richtung Neuhöfer Damm. Zeitgleich passierte eine Rangierlok der Hafenbahn, aus Richtung Roßdamm kommend, den unbeschrankten Bahnübergang der Nippoldstraße.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es an dem Bahnübergang zu einem Zusammenstoß zwischen dem Bus und der Hafenbahn.
Durch die Kollision wurden mehrere Insassen des Linienbusses verletzt.
Eine 19-jährige Businsassin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen und verstarb.
Der 61-jährige Busfahrer sowie ein 36-jähriger Fahrgast wurden schwer verletzt.
Vier weitere Businsassen erlitten leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden zunächst durch Rettungskräfte versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Die drei Personen in der Rangierlok der Hafenbahn wurden aufgrund eines erlittenen Schocks ebenfalls vor Ort durch Rettungswagenbesatzungen behandelt.
Die Feuerwehr Hamburg war mit zahlreichen Rettungskräften im Einsatz.
Für Angehörige der Businsassen wurde eine Sammelstelle an der Bushaltestelle „Nippoldstraße“ eingerichtet. Polizeikräfte führten umfangreiche Maßnahmen durch, darunter die Unfallaufnahme und die Verkehrsregelung.
Zur weiteren Aufklärung des Unfallhergangs wurden Polizistinnen und Polizisten der Fachdienststelle für Todesermittlungen des Landeskriminalamts (LKA 414), Sachverständige sowie ein 3D-Scanner des LKA (LKA 38) hinzugezogen.
Die Nippoldstraße blieb für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der umfangreichen Unfallaufnahme bis etwa 03:00 Uhr gesperrt.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Verkehrsdirektion Süd (VD 4) geführt und dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Hamburg / Polizei Hamburg

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