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Hamburg – Autofahrer verletzt Radfahrer (42) auf Flucht schwer

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Polizeiabsperrband ist im Vordergrund zu sehen, während dahinter mehrere Polizeifahrzeuge unscharf sichtbar sind.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock, studio v-zwoelf)

Ein 39-jähriger Autofahrer ist am Montagabend vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und in Hamburg-Bahrenfeld auf eine Verkehrsinsel gefahren. Dort erfasste sein Audi einen wartenden 42-jährigen Fahrradfahrer, der lebensgefährlich verletzt wurde.

Am Montagabend, 31. August 2026, wurde gegen 18.45 Uhr ein 42-jähriger Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Bornkampsweg/Holstenkamp in Hamburg-Bahrenfeld schwer verletzt.
Zuvor hatte eine Autofahrerin der Polizei Schleswig-Holstein vier Personen gemeldet, die in Norderstedt nach ihrem Eindruck berauscht in ein Fahrzeug gestiegen waren. Der betreffende Audi Kombi fuhr anschließend auf die A7 und an der Anschlussstelle Quickborn in Richtung Hamburg.
Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung der Polizei Schleswig-Holstein entdeckte das Fahrzeug an der Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen Nord.
Der Fahrer reagierte nicht auf die Anhaltesignale der Polizei und setzte seine Fahrt mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Süden fort. An der Anschlussstelle Hamburg-Volkspark verließ er die A7 und bog anschließend auf die Schnackenburgallee in Richtung Stresemannstraße ab.
Die Polizei Schleswig-Holstein nahm die Verfolgung auf und forderte Unterstützung von der Polizei Hamburg an. Auch der Polizeihubschrauber „Libelle“ wurde eingesetzt.
Im Kreuzungsbereich Bornkampsweg/Holstenkamp verlor der Autofahrer nach bisherigen Erkenntnissen die Kontrolle über seinen Wagen. Der Audi geriet ins Schleudern und fuhr über eine Verkehrsinsel.
Auf der Verkehrsinsel wartete zu diesem Zeitpunkt ein 42-jähriger Fahrradfahrer. Er wurde von dem Auto erfasst und zunächst lebensgefährlich verletzt.
Eine Rettungswagenbesatzung brachte den Mann unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Dort konnte sein Zustand inzwischen stabilisiert werden.
Der 39-jährige Fahrer des Audi, ein polnischer Staatsangehöriger, blieb unverletzt und wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Es besteht der Verdacht, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 39-Jährige dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt. Eine Entscheidung über den Erlass eines Haftbefehls stand zum Zeitpunkt der Mitteilung noch aus.
Der Audi wurde bei dem Unfall stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Die Mitfahrer blieben unverletzt.
Die weiteren Ermittlungen führt die Verkehrsdirektion Innenstadt/West.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Hamburg

Kategorien:

Hamburg
Unfälle

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