Hamburg - Unterschlagung hat Folgen - Vergewaltiger muss ins Gefängnis
Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg
Die Bundespolizei hat am Hamburg Airport zwei Personen festgenommen.
Die Bundespolizei konnte am Samstagabend einen 34-jährigen türkischen Staatsbürger am Flughafen Hamburg festnehmen. Er kam mit einem Flug aus Antalya an und stellte sich bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle an.
Bei der Fahndungsüberprüfung wurden die Beamten der Bundespolizei darauf aufmerksam, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Landshut gesucht wurde. Diese hatte den Mann im Oktober 2018 wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro verurteilt. Hinzu kamen die Einziehung des Wertersatzes i. H. v. 1200 Euro sowie Kosten i. H. v. 78,50 Euro.
Da der Herr nicht in der Lage war, die geforderten 3678,50 Euro zu zahlen, rief er zunächst seine Ehefrau und danach seinen Onkel an. Beide sahen sich nicht im Stande, diese Summe aufzubringen. Daher wurde der Mann anschließend in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg gebracht.
Vergewaltiger geschnappt
Am Sonntagabend erfolgte die Festnahme eines 41-jährigen gambischen Staatsbürgers. Bei einer Kontrolle im Terminal 1 glichen die Beamten seine Daten mit dem polizeilichen Fahndungssystem ab. Dabei kam heraus, dass gegen den Mann seit Juli 2013 ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Detmold vorliegt. Er hat wegen der Vergewaltigung in zwei Fällen noch eine Restfreiheitsstrafe von 540 Tagen zu verbüßen. Die Person wurde festgenommen und anschließend in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg gebracht.