(Symbolbild) (Bildquelle: Luzerner Polizei)
Am 26.03.2026 wurde in Hameln (NI) eine 67-jährige Frau getötet. Ihr Ehemann erschien selbst bei der Polizei und wurde festgenommen. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft, die Obduktion bestätigte Gewalteinwirkung am Hals.
Tat und Festnahme
Am 26.03.2026 erschien ein 72-jähriger Mann unaufgefordert auf der Wache der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und gab an, dass seine Ehefrau verstorben sei.
Im Rahmen der ersten Befragung ergaben sich Hinweise auf ein vorausgegangenes Streitgeschehen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen sein, in deren Verlauf der Beschuldigte seine Ehefrau durch Einwirkung auf den Hals getötet haben soll.
Unverzüglich wurden Einsatzkräfte der Polizei sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Wohnanschrift der Eheleute entsandt. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod der 67-Jährigen feststellen.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Untersuchungshaft angeordnet
Am 27.03.2026 wurde der 72-jährige Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover einer Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.
Der Mann wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt überführt.
Obduktion bestätigt Gewalteinwirkung
Die zwischenzeitlich durchgeführte Obduktion der Verstorbenen bestätigte den Verdacht eines Tötungsdelikts.
Nach vorläufigem Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung verstarb die 67-Jährige infolge von Gewalteinwirkung gegen den Hals.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen und Hintergründen der Tat dauern an und werden durch das zuständige Fachkommissariat geführt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden / Staatsanwaltschaft Hannover