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Handewitt – Bundespolizei stoppt Hundetransporter auf der A7

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Mehrere Hunde befinden sich in Käfigen in einem weißen Transporter. Eine Hand mit einem Handschuh ist sichtbar neben der geöffneten Tür.
Gegen die beiden Hundehalter wurden mehrere Verfahren eingeleitet. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg)

Am Samstag, 18. Juli 2026, kontrollierte die Bundespolizei auf der A7 bei Handewitt einen Kleintransporter mit 19 Huskys. Gegen den Beifahrer lag ein Haftbefehl vor. Die Hunde wurden sichergestellt und in die Obhut eines Tierheims gegeben.

Am 18.07.2026 gegen 08:00 Uhr befanden sich Beamte der Bundespolizeiinspektion Flensburg zur Überwachung des grenzüberschreitenden Verkehrs auf der A7.
Hierbei fiel den Polizeibeamten ein weißer Ford Kastenwagen auf, den sie auf dem Parkplatz Handewitter Forst einer Kontrolle unterzogen.
Dort stellte sich heraus, dass der Beifahrer, ein 61-jähriger deutscher Staatsangehöriger, mit einem Haftbefehl wegen Körperverletzung gesucht wurde. Zugleich fanden die Bundespolizisten im Innenraum des Kastenwagens 19 Huskys vor 14 davon befanden sich in Käfigen, zwei im Laderaum und weitere zwei im vorderen Fußraum des Beifahrers.
Mehrere Hunde befinden sich in Käfigen in einem weißen Transporter. Eine Hand mit einem Handschuh ist sichtbar neben der geöffneten Tür.
Gegen die beiden Hundehalter wurden mehrere Verfahren eingeleitet. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg)
Darüber wies das Fahrzeug diverse technische Mängel auf, welche eine Weiterfahrt ausschlossen.
Da hierdurch die Transportmöglichkeit für die 19 Hunde weggefallen war, wurde das Veterinäramt des Kreises Schleswig-Flensburg an der Kontrolle beteiligt. Schließlich wurde auf eine vorläufige Sicherstellung der Hunde entschieden, um deren Wohl nicht zu gefährden.
Die Bundespolizisten führten den 61-Jährigen der Bundespolizeiinspektion Flensburg zu. Seine Mutter zahlte nach telefonischer Kontaktaufnahme durch ihren Sohn den geforderten Betrag von knapp 1000 Euro inklusive Verwaltungsgebühren bei einer nordrhein-westfälischen Polizeidienststelle ein, so dass ihm der Antritt einer 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe erspart blieb.
Mehrere Huskys stehen im Gras hinter einem Metallzaun vor einem weißen Transporter auf einem eingezäunten Gelände.
Das Veterinäramt übernahm die Hunde zum Schutz ihres Wohls. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg)
Gegen die beiden Hundehalter wurden diverse Verfahren eingeleitet. Unter anderem handelt es sich hierbei um Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, die Tierschutztransportverordnung und das Tiergesundheitsgesetz.
Im Anschluss wurden beide wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Hunde verbleiben jedoch vorerst in der Obhut des Tierheimes, bis die weitere Verfahrensweise geklärt ist.
Weitere Angaben können zum jetzigen Zeitpunkt nicht getätigt werden.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Flensburg

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