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Hann. Münden – Zwei Tote nach Schüssen vor Pflegeeinrichtung

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Das Bild zeigt den Lauf einer Pistole in Großaufnahme, direkt auf die Kamera gerichtet. Die Hand, die die Waffe hält, ist unscharf im Hintergrund sichtbar.
(Symbolbild) (Bildquelle: Geoffrey Fairchild (CC BY 2.0) - (Symbolbild))

Vor einer Pflegeeinrichtung in Hann. Münden sind zwei Brüder im Alter von 66 und 70 Jahren nach Schusswaffengebrauch gestorben. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde zunächst der 70-Jährige tödlich verletzt, anschließend soll sich sein Bruder tödlich verletzt haben.

Zwei Männer sterben an Pflegeeinrichtung

Am Samstagmorgen, 12. September 2026, sind im Außenbereich einer Pflegeeinrichtung in Hann. Münden im Landkreis Göttingen zwei Männer nach Schusswaffengebrauch ums Leben gekommen.
Bei den Verstorbenen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um zwei Brüder im Alter von 66 und 70 Jahren.
Der 66-Jährige aus Hann. Münden hatte seinen 70 Jahre alten Bruder am Morgen in der Pflegeeinrichtung aufgesucht.
Im weiteren Verlauf kam es zu einem Schusswaffengebrauch, bei dem der 70-Jährige tödlich verletzt wurde. Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand fügte sich der 66-Jährige anschließend selbst eine tödliche Schussverletzung zu.

Rettungskräfte können Männer nicht mehr retten

Gegen 9.20 Uhr wurde die Polizei über zwei schwer verletzte Personen auf dem Gelände der Einrichtung am Plan informiert.
Polizei und Rettungskräfte begaben sich umgehend zum Einsatzort. Trotz eingeleiteter medizinischer Maßnahmen starben beide Männer noch vor Ort.

Schusswaffe am Ereignisort sichergestellt

Eine Schusswaffe wurde am Ereignisort gefunden und sichergestellt.
Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand lässt sich der Geschehensablauf weitgehend rekonstruieren. Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen haben sich bislang nicht ergeben.
Eine Gefahr für Bewohnerinnen und Bewohner, Beschäftigte oder die Bevölkerung bestand nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.

Notfallseelsorger betreuen Betroffene

Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst befanden sich zum Zeitpunkt der Mitteilung weiterhin am Ereignisort.
Zur Betreuung von Familienangehörigen sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung wurden Notfallseelsorger hinzugezogen.
Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und zu den Hintergründen dauern an. Zu einem möglichen Motiv können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Göttingen

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