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Hattingen – Geländewagen rollt in die Ruhr – Zwei Hunde sterben

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Drei Rettungskräfte in Tauchanzügen und Helmen stehen neben einem teilweise unter Wasser liegenden Fahrzeug.
Nur noch das Dach des Geländewagens ragte aus der Ruhr heraus. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)

Ein Geländewagen ist in Hattingen von einer Wiese in die Ruhr gerollt. Zwei Hunde befanden sich im Fahrzeug und konnten nur noch tot geborgen werden. Feuerwehr, DLRG und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Ein außergewöhnlicher Feuerwehreinsatz hat sich am Sonntagnachmittag (2. August 2026) in Hattingen ereignet. Gegen 19.40 Uhr wurden Feuerwehr und beide Ortsgruppen der DLRG Hattingen zur Ruhr in Höhe der Hundewiese alarmiert.
Ein Schlauchboot mit Rettungskräften und zwei Personen im Wasser. Im Hintergrund ist ein bewaldetes Ufer zu sehen.
Mit Booten und Tauchern suchte die DLRG das Fahrzeug im Wasser ab. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)
Gemeldet worden war ein Fahrzeug im Wasser, in dem sich möglicherweise noch zwei Hunde befanden.
Mehrere Rettungskräfte in leuchtender Schutzkleidung sind auf einem Fluss in einem Rettungsboot und waten im Wasser. Im Hintergrund ist bewaldetes Ufer zu sehen.
Für die beiden Hunde im Fahrzeug kam jede Hilfe zu spät. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)

Nur noch das Dach ragte aus dem Wasser

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Ein Geländewagen war von der unmittelbar am Ufer gelegenen Wiese eine Böschung hinabgerollt und im Flussbett der Ruhr zum Stehen gekommen. Vom Fahrzeug ragte nur noch das Dach aus dem Wasser.
Nach Zeugenaussagen handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Ford Maverick.
Ein Auto ist teilweise im Wasser versunken; daneben arbeiten zwei Rettungskräfte. Ein Rettungsboot ist auf dem Fluss im Einsatz.
Strömungsretter sicherten den Geländewagen vor der Bergung im Wasser. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)

Hunde können nicht mehr gerettet werden

Wassersportler hatten noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte einen Hund aus dem Fahrzeug befreit. Für das Tier kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Ein Auto liegt seitlich im Fluss, während mehrere Rettungskräfte in der Nähe im Wasser operieren. Im Hintergrund ist ein Rettungsboot zu sehen.
Feuerwehr und DLRG bargen den versunkenen Geländewagen aus dem Fluss. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)
Da sich möglicherweise ein weiterer Hund im Fahrzeug befand, erkundeten Strömungsretter der DLRG Hattingen mit Booten und Tauchern den Geländewagen. Im Fahrzeuginneren fanden sie den zweiten Hund ebenfalls nur noch tot auf.
Warum sich die Tiere allein im Fahrzeug befanden, ist bislang unklar.
Ein roter Abschleppwagen hebt ein beschädigtes Auto an einem Flussufer. Das Fahrzeug zeigt deutliche Unfallspuren.
Ein Bergungsunternehmen zog den Geländewagen aus der Ruhr. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)

Betriebsstoff tritt aus

Gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei wurde entschieden, den Geländewagen durch ein Bergungsunternehmen aus der Ruhr bergen zu lassen.
Während der Vorbereitungen stellten die Einsatzkräfte fest, dass aus einem im Fahrzeug befindlichen Kanister geringe Mengen Betriebsstoff austraten. Um eine Ausbreitung auf der Wasseroberfläche zu verhindern, brachten Kräfte der DLRG mit Unterstützung der Feuerwehr einen speziellen, mit Bindemittel gefüllten Schlauch aus. Die Verunreinigung konnte anschließend fachgerecht beseitigt werden.
Ein DLRG-Rettungsboot mit mehreren Einsatzkräften legt eine Ölsperre auf einem See aus. Eine Person ist im Wasser.
DLRG-Einsatzkräfte und Feuerwehr legen eine Ölsperre auf der Ruhr aus. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)

Bergung dauert mehrere Stunden

Nach dem Eintreffen des Bergungsunternehmens befestigten DLRG-Einsatzkräfte das notwendige Ketten- und Anschlagmaterial am Fahrzeug. Anschließend konnte der Geländewagen erfolgreich aus der Ruhr gezogen werden.
Ein Wasserrettungs-Schlauchboot sitzt auf einem Anhänger neben einem Rettungsfahrzeug an einem Fluss. Das Wetter ist sonnig.
Der Einsatz von Feuerwehr, DLRG und Polizei dauerte rund drei Stunden. (Bildquelle: Jens Herkströter-Feuerwehr Hattingen)
Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die Polizei ermittelt, warum sich das Fahrzeug in Bewegung setzte und in den Fluss rollte.
Der gemeinsame Einsatz von Feuerwehr, DLRG, Polizei sowie den beteiligten Fachunternehmen dauerte rund drei Stunden.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Hattingen

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