Hattingen – Mann (61) nach versuchtem Tötungsdelikt in Lebensgefahr
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Hattingen wurde ein 61-jähriger Mann schwer verletzt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Bei einem versuchten Tötungsdelikt in Hattingen erlitt ein 61-jähriger Mann am Montagnachmittag (31.08.2026) lebensbedrohliche Verletzungen.
Gegen 15.20 Uhr wurde die Polizei verständigt, nachdem der Mann in der Breddestraße im Stadtteil Niederwenigern vor einem Wohnhaus gefunden worden war.
Ein Spaziergänger hatte den schwer verletzten Mann in einer Einfahrt entdeckt. Demnach soll eine Axt im Kopf des 61-Jährigen gesteckt haben.
Rettungskräfte behandelten den Hattinger vor Ort. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht.
Dort wird er weiterhin behandelt. Sein Gesundheitszustand ist kritisch, Lebensgefahr kann nach Angaben der Polizei nicht ausgeschlossen werden.
Aufgrund der Umstände am Einsatzort richtete die Polizei Hagen eine Mordkommission ein. Im Zuge der intensiven Ermittlungen geriet ein Mann unter Tatverdacht. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass er sich in einem Nachbarhaus aufhielt.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Tatverdächtige bewaffnet war, wurden Spezialeinsatzkräfte angefordert. Der Bereich um das Gebäude wurde weiträumig abgesperrt.
Die Einsatzkräfte stellten über Lautsprecher den Kontakt zu dem Mann her. Schließlich kam der Tatverdächtige aus dem Haus und wurde von den Spezialeinsatzkräften widerstandslos festgenommen.
Nach ersten Informationen handelt es sich bei dem Festgenommenen um den Bruder des schwer verletzten 61-Jährigen.
Staatsanwaltschaft Essen und Polizei Hagen bewerten das Geschehen als versuchtes Tötungsdelikt. Die Mordkommission ermittelt zu den Hintergründen und zum genauen Ablauf der Tat.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Hagen und Staatsanwaltschaft Essen