Hauptbahnhof Dortmund - 37-Jähriger versucht Bundespolizisten in das Gleis zu stoßen
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Ein 37-jähriger Mann sollte am Freitagmittag (30. Oktober) von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.
Als Bundespolizisten dies durchsetzen wollten, versuchte der Mann einen Bundespolizisten in die Gleisanlagen zu stoßen. Er wurde später in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 15 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem ICE im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. In dem Zug sollte ein Reisender von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden, weil er andere Reisende und das Zugpersonal beleidigt haben soll.
Als Einsatzkräfte an dem Zug eintrafen, saß der 37-jährige Mann aus Eickelborn bereits auf einer Sitzbank auf dem Bahnsteig. Zur "Begrüßung" beleidigte der Mann die Bundespolizisten und weigerte sich zudem, den Hauptbahnhof zu verlassen.
Als er daraufhin vom Bahnsteig geführt werden sollte, sperrte er sich erst und versucht, mit seinem Körper einen Bundespolizisten in die Gleise zu stoßen. Dieser konnte dem Mann ausweichen und blieb so unverletzt. Das Verhalten des Mannes wurde durch die Bodycam der Bundespolizisten aufgezeichnet.
Noch auf dem Bahnsteig verlor der Mann plötzlich das Bewusstsein und wurde mit einem Rettungswagen in eine Dortmunder Klinik eingeliefert. Gegen den wegen Gewaltdelikten polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte ein.