Heckhuscheid – Fünf Menschen nach Kreuzungsunfall schwer verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L9 bei Heckhuscheid sind fünf Menschen, darunter zwei Kleinkinder, schwer verletzt worden. Zwei Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich. Die Staatsanwaltschaft ließ ein Unfallgutachten erstellen.
Am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr kam es auf der L9 zwischen Heckhuscheid und Niederüttfeld im Kreuzungsbereich mit der K108 zu einem schweren Verkehrsunfall.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine Autofahrerin die K108 aus Richtung Kesfeld kommend in Richtung Habscheid-Hallert. An der Kreuzung zur L9 stieß ihr Fahrzeug mit einem von rechts kommenden und bevorrechtigten Pritschenwagen zusammen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pritschenwagen herumgeschleudert, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die vier Insassen, darunter zwei Kleinkinder, konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Der beteiligte Pkw wurde ebenfalls herumgeschleudert und blieb auf der Fahrerseite liegen. Die Fahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.
Alle fünf Beteiligten wurden nach der Erstversorgung an der Unfallstelle mit schweren, teilweise lebensgefährlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Für die medizinische Versorgung waren zwei Rettungshubschrauber, ein Notarzteinsatzfahrzeug und drei Rettungswagen im Einsatz. Zudem unterstützten die Feuerwehren aus Bleialf, Winterspelt und Heckhuscheid, die Straßenmeisterei Arzfeld, die Bundespolizei sowie die Polizeiinspektion Prüm die Einsatzmaßnahmen.
Die Unfallstelle blieb bis 20:35 Uhr vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde über eine örtliche Umleitung geführt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Trier wurde ein unfallanalytischer Gutachter hinzugezogen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Wittlich