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Heilbronn – Mutter stirbt bei Zugunfall, Kleinkind (2) überlebt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein beleuchteter Bahnübergang zeigt eine rote Ampel, während ein Zug in hoher Geschwindigkeit vorbeifährt. Man sieht Schranken und Verkehrsschilder im Hintergrund.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock)

Eine 26-jährige Mutter ist in Leingarten von einem einfahrenden Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Zuvor stieß sie den Kinderwagen mit ihrer zweijährigen Tochter noch rechtzeitig von den Gleisen. Die Polizei untersucht nun die genauen Umstände des tragischen Unglücks.

Bei einem tragischen Unfall an einem Bahnübergang in Leingarten ist am Samstagabend, 11. Juli 2026, eine 26-jährige Frau ums Leben gekommen. Ihre zweijährige Tochter, die sich in einem Kinderwagen befand, blieb unverletzt.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 19:45 Uhr an einem Fußgängerüberweg im Bereich einer Bahnstrecke. Die Frau war mit dem Kinderwagen unterwegs, als sie von einem einfahrenden Zug erfasst wurde. Sie erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.
Der Regionalexpress RE45 befand sich auf der Fahrt von Heilbronn nach Karlsruhe. Der Lokführer leitete zwar sofort eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.
Nach Informationen der Polizei gelang es der Mutter im letzten Moment, den Kinderwagen mit ihrer Tochter noch von den Gleisen zu stoßen. Das zweijährige Kind blieb dadurch unverletzt.
Im Zug befanden sich 43 Fahrgäste. Keiner von ihnen wurde verletzt. Am Zug entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dabei wird derzeit unter anderem geprüft, ob die Ampelanlage am Bahnübergang zum Unfallzeitpunkt ordnungsgemäß funktionierte oder ausgefallen war. Ebenso ist Gegenstand der Ermittlungen, ob die Frau das Rotlicht möglicherweise übersehen hatte.
In Leingarten gibt es vier Bahnübergänge. Der betroffene Übergang verfügt zwar über eine Ampelanlage und ein akustisches Warnsignal, ist jedoch im Gegensatz zu den übrigen Übergängen nicht zusätzlich durch Schranken oder einen sogenannten Z-Übergang gesichert. Ob dies für den Unfall eine Rolle spielte, ist bislang nicht bekannt.
Feuerwehr und Polizei sicherten die Unfallstelle. Die Rettungskräfte kümmerten sich zudem um die Betreuung der Fahrgäste.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Heilbronn

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Baden-Württemberg
Unfälle

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