Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock, standret)
Nach einem Messerangriff in Hildesheim ist ein Mann wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft gekommen. Ein 29-Jähriger wurde bei der Tat schwer verletzt.
Am Samstagabend (14.03.2026) wurde ein 29-jähriger Mann gegen 19:25 Uhr in der Mellinger Straße in Hildesheim durch einen Messerstich schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen traf das Opfer gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin auf den späteren Tatverdächtigen. Dieser soll anschließend mit einem Messer unvermittelt auf den Mann eingestochen haben und danach vom Tatort geflüchtet sein.
Der Verletzte wurde umgehend medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen leitete die Polizei umfangreiche Ermittlungen ein. Diese führten schließlich zur Identifizierung des Tatverdächtigen.
Der Mann konnte noch am selben Abend an seiner Wohnanschrift im Hildesheimer Ortsteil Achtum vorläufig festgenommen werden.
Zwischen dem Opfer und dem Tatverdächtigen bestand nach Angaben der Ermittler eine Vorbeziehung.
Vorwurf des versuchten Totschlags
Die Tat wurde aufgrund ihrer potenziellen Lebensgefährlichkeit von der Staatsanwaltschaft als versuchter Totschlag eingestuft.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde der Tatverdächtige am 15.03.2026 einem Richter vorgeführt. Das Gericht erließ anschließend einen Haftbefehl, woraufhin der 31-jährige Hildesheimer in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.
Der Beschuldigte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Weitere Details zu den Hintergründen der Tat werden aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht veröffentlicht.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Hildesheim