Vergleich der falschen mit echten Banknoten. (Bildquelle: Polizeipräsidium Heilbronn)
Am Samstag, 14.02.2026, tauchten bei einer Faschingsveranstaltung in Mulfingen (BW) mehrere gefälschte Geldscheine auf. Insgesamt sollen rund 200 Scheine in Umlauf gebracht worden sein. Die Polizei warnt vor weiteren Fälschungen und bittet um besondere Aufmerksamkeit.
Am 16.02.2026 um 13:38 Uhr wurde mitgeteilt, dass am vergangenen Samstag auf einer Faschingsveranstaltung des örtlichen Tauben- und Geflügelvereins in Mulfingen mit Falschgeld bezahlt wurde.
Gegen 20:30 Uhr teilte ein Vereinsmitglied gegenüber der Polizei mit, dass er am Ausschank soeben einen gefälschten 50-Euro-Schein erhalten habe. Im Anschluss an den Vorfall wurden weitere falsche Geldscheine in den Geldkassetten entdeckt.
Weitere Fälschungen wurden später in Kassen der Festhalle sowie einer Mulfinger Gaststätte festgestellt.
Zwischenzeitlich sind die Personen, die im Verdacht stehen das Falschgeld in den Umlauf gebracht zu haben bekannt. Es sollen rund 200 Exemplare solcher Geldscheine in den Verkehr gekommen sein. Die Falsifikate sehen täuschend echt aus und sind lediglich an der roten beziehungsweise blauen Aufschrift "Prop copy" erkennbar.
Der bislang entstandene Sachschaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich. Die Teilnehmer und Besucher des Karnevalsumzugs werden gebeten, aufmerksam zu sein und ihren Geldbeutel zu prüfen.
Weitere mögliche Fälschungsmerkmale dieser "Banknoten" sind das fehlende Wasserzeichen, die dunkle Farbe der Scheine sowie die Beschaffenheit des Materials. Es liegen jeweils von jeder Scheinart (fünf bis einschließlich 500 Euro) Fälschungen vor.
Die Polizei bittet um Vorsicht auf den kommenden Karnevalsveranstaltungen in den nächsten Tagen. Im Falle eines Fundes von Falschgeld sollte dies umgehend gemeldet werden.
Des Weiteren ist vom Versuch, damit zu bezahlen, in jedem Fall abzusehen. Ansonsten besteht die Gefahr, sich der Verbreitung von Falschgeld strafbar zu machen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Heilbronn