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Holle – Falschfahrer auf A7 verursacht schweren Unfall

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein zerstörtes Auto steht auf der Autobahn, umgeben von Fahrzeugtrümmern. Ein Polizeiwagen ist auf der linken Spur sichtbar.
Der Falschfahrer löste einen Unfall mit drei Schwerstverletzten aus. (Bildquelle: Polizeiinspektion Hildesheim)

Ein Falschfahrer hat auf der A7 bei Holle einen schweren Frontalzusammenstoß verursacht. Drei Menschen erlitten schwerste Verletzungen, zwei von ihnen mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Am Samstag (4. Juli) gegen 02:03 Uhr kam es auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel zwischen dem Autobahnparkplatz Jägerturm und der Anschlussstelle Bockenem zu einem schweren Verkehrsunfall.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 24-jährige Frau aus Augsburg mit einem Renault Clio gemeinsam mit ihrer 23-jährigen Beifahrerin aus Berlin die Autobahn auf dem zweiten Überholfahrstreifen.
Dort kam ihnen ein 37-jähriger Mann aus Braunschweig mit einem Seat Arona als Falschfahrer entgegen. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem beide Fahrzeuge massiv beschädigt auf der Fahrbahn zum Stillstand kamen.
Die 23-jährige Beifahrerin und der 37-jährige Falschfahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Holle befreiten beide mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät. Die 24-jährige Fahrerin konnte sich selbst aus ihrem Fahrzeug befreien.
Alle drei Beteiligten erlitten schwerste Verletzungen. Sie wurden nach der Erstversorgung durch die Besatzungen von vier Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen in Krankenhäuser nach Göttingen, Salzgitter und Hildesheim gebracht.
Für die Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme blieb die A7 bis 08:15 Uhr zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Rhüden/Harz voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Neben der Autobahnpolizei Hildesheim waren auch Einsatzkräfte der Polizei Bad Salzdetfurth, der Polizei Salzgitter und der Autobahnpolizei Braunschweig vor Ort. Für die Unfallaufnahme setzte die Polizei unter anderem eine Drohne ein und zog einen Gutachter hinzu.
Die Ermittlungen zur Ursache der Falschfahrt dauern an.
Die Polizei bedankte sich ausdrücklich bei den Ersthelfern, die sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte besonnen und professionell um die Schwerverletzten kümmerten.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Hildesheim

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