Identität in Gersthofen geklärt – Toter ist 33-Jähriger aus Polen
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Rund drei Wochen nach dem Fund einer zunächst unbekannten männlichen Leiche in Gersthofen ist die Identität geklärt. Der Tote war ein 33-jähriger polnischer Staatsbürger.
Rund drei Wochen nach dem Fund einer zunächst unbekannten männlichen Leiche in Gersthofen bei Augsburg hat die Polizei die Identität des Verstorbenen geklärt. Wir berichteten hier.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 33-jährigen polnischen Staatsbürger. Hinweise aus der Bevölkerung und weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei führten schließlich zur Identifizierung.
Weiterhin nicht öffentlich bekannt ist dagegen die konkrete Todesursache. Die Kriminalpolizei schließt nach ihren bisherigen Ermittlungen ein Gewaltverbrechen, einen Unfall und einen medizinischen Notfall aus. Weitere Einzelheiten zu den Todesumständen teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord nicht mit.
Spaziergänger fanden Leiche im Unterholz
Der Mann war am Montag, 25. August 2026, in Gersthofen tot aufgefunden worden. Spaziergänger entdeckten den Leichnam gegen 17.45 Uhr in dicht bewachsenem Unterholz nördlich der Thyssenstraße und östlich der Bundesstraße 2.
Bei dem Toten fanden die Ermittler weder Ausweisdokumente noch andere Gegenstände, anhand derer sich seine Identität unmittelbar feststellen ließ. Auch auf anderem Weg gelang es zunächst nicht, seinen Namen zu ermitteln.
Die Kriminalpolizei Augsburg übernahm daraufhin die Ermittlungen. Bereits zu diesem Zeitpunkt lagen nach Angaben der Polizei keine Hinweise auf eine Straftat vor.
Tätowierungen und Kleidung sollten bei Identifizierung helfen
Da zunächst unklar blieb, um wen es sich bei dem Mann handelte, wandte sich die Polizei am 4. September an die Öffentlichkeit.
Das Alter des Verstorbenen konnte aufgrund der unbekannten Liegezeit damals nicht eindeutig bestimmt werden. Die Polizei beschrieb ihn als etwa 1,71 Meter groß und schlank.
Besondere Hoffnung setzten die Ermittler auf seine Kleidung und mehrere Tätowierungen am linken Arm. Der Tote trug unter anderem Turnschuhe der Marke Adidas, einen Gürtel mit einer Schnalle der Marke „Pitbull Westcoast“ sowie ein bedrucktes T-Shirt.
Zur Unterstützung der Fahndung veröffentlichte die Polizei auch Bilder, die bei der Wiedererkennung des Mannes helfen sollten.
Hinweise aus der Bevölkerung bringen den Durchbruch
Der öffentliche Aufruf führte schließlich zum Erfolg.
Am 15. September teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord mit, dass der Verstorbene anhand von Hinweisen aus der Bevölkerung und weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen identifiziert werden konnte.
Es handelt sich demnach um einen 33 Jahre alten Mann mit polnischer Staatsangehörigkeit. Den Namen des Verstorbenen veröffentlichte die Polizei nicht.
Gewaltverbrechen, Unfall und medizinischer Notfall ausgeschlossen
Mit der Identifizierung liegen inzwischen auch konkretere Erkenntnisse zu den Umständen seines Todes vor.
Die Kriminalpolizei schließt ausdrücklich aus, dass der 33-Jährige Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Ebenso werden ein Unfall und ein medizinischer Notfall als Todesursache ausgeschlossen.
Was tatsächlich zum Tod des Mannes führte, machte die Polizei allerdings nicht öffentlich. Auch dazu, wie der 33-Jährige in das Unterholz bei der Thyssenstraße gelangte und wie lange er dort gelegen hatte, enthält die aktuelle Polizeimeldung keine weiteren Angaben.
Damit ist zwar die entscheidende Frage nach der Identität des zunächst unbekannten Toten beantwortet. Die konkreten Umstände seines Todes bleiben für die Öffentlichkeit jedoch weiterhin offen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Schwaben Nord