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Kanton SG/Deutschland - Internationaler Drogenfall

Kantonspolizei St.Gallen

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Kanton SG/Deutschland - Internationaler Drogenfall
(Bildquelle: jhusemannde (CC0) - (Symbolbild))

In der Zeit seit März 2018 hat die Kantonspolizei St. Gallen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen ein Ermittlungsverfahren gegen einen international operierenden Drogenhändlerring geführt. Es konnten rund 26kg Betäubungsmittel sichergestellt werden und 31 Personen wurden im Verlauf des Verfahrens festgenommen.

Das Ermittlungsverfahren nahm seinen Anfang im Frühling und Sommer 2018 mit mehreren Festnahmen von Drogenkurieren und der Sicherstellung von mehreren Kilo Kokain in Deutschland und im Kanton St. Gallen. In der Folge wurden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen und mit mehreren Rechtshilfeersuchen an Deutschland umfangreiche Ermittlungen getätigt.
Alleine durch die Kantonspolizei St. Gallen wurden im Verlauf des Verfahrens 24 Personen festgenommen. Am vergangenen Dienstag (18.06.2019) hat schliesslich eine koordinierte Aktion zwischen der Kantonspolizei St. Gallen und dem Polizeipräsidium Duisburg stattgefunden, bei dem zwei Männer in der Schweiz und drei Männer in Deutschland festgenommen wurden.

31 Personen verhaftet

Insgesamt wurden in diesem Ermittlungsverfahren 24.12kg Kokain, 1kg Ecstasy-Tabletten und rund 1kg Amphetamin sichergestellt. Unter den insgesamt 31 festgenommenen Personen waren 27 Männer und 4 Frauen nigerianischer, italienischer, deutscher, eritreischer, polnischer, kamerunischer, bosnischer, montenegrinischer und schweizer Nationalität im Alter zwischen 19 und 46 Jahren.
Dieses Ermittlungsverfahren war auch mit ein Grund für die Durchsuchung einer Liegenschaft an der Burgstrasse in St. Gallen im November 2018 und hatte einen Zusammenhang mit dem Raub an der Rosenfeldstrasse in St. Gallen von April 2019. Der Raub hat sich im Verlauf des Verfahrens geklärt und die beiden Beschuldigten konnten kürzlich ebenfalls festgenommen werden.
Im Verfahren involviert waren das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (D), die Zollfahndung Kleve (D), die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Duisburg (D), das Schweizer Grenzwachtkorps, dem ebenfalls eine der Festnahmen gelang, die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen sowie die Kantonspolizei St. Gallen, die diese Ermittlungen begonnen hatte.

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