Am Donnerstag, 26. März 2026 wurde im Karlumer Forst ein stark unterkühlter Hund aufgefunden. Trotz tierärztlicher Versorgung musste das Tier später leider eingeschläfert werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagvormittag (26.03.2026) gegen 10:25 Uhr wurde die Polizei in den
Karlumer Forst entsandt, nachdem Spaziergänger einen hilflosen
Hund im Wald gemeldet hatten.
Das Tier wurde etwa 50 Meter vom Parkplatz entfernt in einer Mulde nahe eines Spazierweges aufgefunden. Der Hund war nicht bei Bewusstsein, zeigte eine flache Atmung und war stark unterkühlt. Äußerlich erkennbare Verletzungen lagen nicht vor. Zur Erstversorgung wurde der Hund mit Decken geschützt und anschließend tierärztlich versorgt.
Im Nahbereich des Fundortes wurden frische Reifenspuren festgestellt, die darauf hindeuten, dass dort kurz zuvor ein Fahrzeug gewendet haben könnte. Möglicherweise wurde der Hund im Laufe des Tages im Wald vorsätzlich abgelegt.
Eine Identifizierung des Hundes war bislang nicht möglich. Das Tier trug weder Halsband noch Chipdaten, die einem Halter zugeordnet werden konnten.
Der Hund wurde zur Behandlung in eine Tierarztpraxis gebracht. Da sich der Gesundheitszustand weiter verschlechterte, musste das Tier am Nachmittag eingeschläfert werden.
Zeugenaufruf
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zur Herkunft des Hundes oder zu verdächtigen Fahrzeugbewegungen im Bereich des Karlumer Forstes geben können, sich mit dem Umweltschutzdienst des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Husum unter 04841 - 830577 oder per E-Mail unter umweltschutzdienst.husum.pabr@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Flensburg