Der Fahrer war von Osnabrück bis Kiel mit diesen Kennzeichen gefahren. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Kiel)
Am Dienstagabend, 03.02.2026, kontrollierte die Bundespolizei im Kieler Ostuferhafen einen Autofahrer mit selbst gemalten Kennzeichen. Das Fahrzeug war seit Dezember außer Betrieb gesetzt. Den Mann erwarten mehrere Strafverfahren.
Am 03.02.2026 kontrollierten Bundespolizisten im Kieler Ostuferhafen einen litauischen Kraftfahrzeugführer. Bei der Kontrolle des PKW stellten sie anstatt der erforderlichen Kfz.-Kennzeichen lediglich selbst gemalte Papiertafeln fest.
Im Rahmen der Ausreiseüberwachung kontrollierte die Streife der Bundespolizei gegen 20:00 Uhr den 65-jährigen litauischen Staatsangehörigen mit seinem Opel Astra.
Bei der Kontrolle stellten sie anstatt der erforderlichen ordnungsgemäßen Kfz.-Kennzeichen lediglich Papiertafeln fest, die hinten und hinter der Windschutzscheibe angebracht waren.
Auf diese war jeweils handschriftlich ein Kennzeichen aufgemalt. Eine mit dieser Kennzeichenfolge durchgeführte Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug bereits am 19.12.2025 abgemeldet, außer Betrieb gesetzt und seitdem nicht wieder angemeldet wurde.
Auf Befragen gab der 65-jährie an, keine weiteren Kennzeichen zu besitzen. Das Fahrzeug habe er in der Nähe von Osnabrück käuflich erworben und ist dann mit den Pappkennzeichen bis zum Ostuferhafen gefahren.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann dann gegen 20:30 Uhr zwar die Weiterreise mit dem Fährschiff Richtung Litauen gestattet.
Er muss sich jedoch nun wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und Verstoß gegen das Ausländerpflichtversicherungsgesetz verantworten.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeiinspektion Kiel