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Kinder spazieren im Gleis

Bundespolizeiinspektion Magdeburg

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Kinder spazieren im Gleis
(Symbolbild) (Bildquelle: annca (CC0))

Am Sonntagnachmittag, den 28. April 2019, gegen 15.45 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Bahn die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über mehrere Kinder, die sich im und an den Gleisen an der Bahnstrecke von Güterglück in Richtung Gommern befinden sollen.

Sofort wurden die Gleise für den Bahnverkehr gesperrt. Eine Streife des Bundespolizeireviers Magdeburg fuhr unter Inanspruchnahme von Blaulicht und Martinshorn zum Ereignisort. Auf Höhe des Haltepunktes Prödel stellten die Bundespolizisten zwei 13-jährige Mädchen und einen Jungen im Alter von 14 Jahres fest. Auf ihr gefährliches Handeln angesprochen, gaben sie erschrocken an, sich nichts dabei gedacht zu haben.
Nach eindringlichen Belehrungen wurden die Kinder den Erziehungs-/ Sorgeberechtigten übergeben. Glücklicherweise wurde niemand bei dem lebensgefährlichen Spaziergang auf und an den Gleisen verletzt. Durch die einstündige Streckensperrung erhielten drei Züge aus dem Nahverkehr 108 Minuten und zwei Güterzüge 84 Minuten Verspätung.

Keine Spielplätze

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei erneut darauf hin, dass Bahnanlagen keine Spielplätze sind! Die Gefahren, die von herannahenden Zügen und Oberleitungen ausgehen, werden regelmässig unterschätzt. Das Betreten von Gleisanlagen an den nicht dafür vorgesehenen Stellen ist lebensgefährlich und für unberechtigte Personen verboten. Züge nähern sich lautlos an und werden je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen. Informationen über richtiges und sicheres Verhalten auf Bahngebiet stellt die Bundespolizei kostenfrei zur Verfügung.

Kategorien:

Deutschland

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